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NEWS: 14.01.2016

Spielpraxis auf hohem Niveau gesammelt

Spielpraxis auf hohem Niveau gesammelt
Granit Xhaka gratuliert Josip Drmic zum 1:0 gegen Sivasspor. Branimir Hrgota schoss später den 2:1-Siegtreffer.

Trainer André Schubert zog eine positive Bilanz der beiden Tests gegen Sivasspor und Hertha BSC. Neben den Torschützen Drmic, Hrgota, Johnson und Raffael standen zwei Debütanten und ein Rückkehrer im Fokus.

André Schubert saß entspannt auf einem Sofa im Arcadia Football Center und zog nach den Testspielen gegen Sivasspor (2:1) und Hertha BSC (2:2) eine positive Bilanz: „Wenn ich etwas zu bemängeln habe an den beiden Spielen, dann das Ergebnis gegen Hertha. Denn ich finde, dass wir das Spiel unnötig aus der Hand gegeben haben. Aber es ist nur ein Testspiel, da spielt das Ergebnis insgesamt keine so große Rolle“, sagte Borussias Trainer, der in beiden Partien mit Ausnahme des Rekonvaleszenten Ibrahima Traoré und des angeschlagenen Christofer Heimeroth (Rückenprobleme) allen Spielern aus dem Trainingslager-Kader Einsatzzeit und damit auch wichtige Spielpraxis verschaffte.

Besonders bedeutend war diese Spielpraxis wohl für Martin Stranzl, der gegen den türkischen Erstligisten über die volle Distanz auf dem Platz stand. „Ich bin natürlich froh, wieder 90 Minuten gespielt zu haben", sagte der 35-Jährige. "Ich bin ganz zufrieden, nur bei den Sprints hat es ein wenig gezwickt. Da müssen wir in den nächsten Tagen mal gucken“, sagte der Rückkehrer, der auch wieder Kapitän der Fohlenelf war. Das 2:1 gegen Sivasspor war auch für die beiden Torschützen Josip Drmic (33.) und Branimir Hrgota (90.+2) wichtig, die in der Hinrunde bislang noch nicht so zum Zuge gekommen waren. Trainer Schubert ordnete ein: „Beim ersten Spiel war gut, dass wir es noch gewonnen haben. Denn das war hochverdient. Wir hätten vorher schon zwei bis drei Tore machen können.“ Tatsächlich war der VfL gegen den Tabellen-15. der türkischen Süperlig über die gesamte Spielzeit bestimmend, verpasste es aber, aus den guten Gelegenheiten mehr Treffer zu erzielen. Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch einen sehenswerten Distanzschuss von Sivasspors Atif Chahechouhe konnte Keeper Tobias Sippel nicht verhindern.

Debüts für Hinteregger und Hofmann

Beim zweiten Test gegen Hertha BSC standen dann vor allem zwei Debütanten im Fokus: Martin Hinteregger gab ein ordentliches Debüt auf der Innenverteidiger-Position, Jonas Hofmann, der immer mal wieder mit Raffael die Positionen tauschte, deutete an, dass er mit seiner Schnelligkeit und Technik eine Bereicherung ist. Mann des Spiels aus Borussias Sicht war jedoch Raffael, der sich auf die Partie gegen seinen Ex-Klub, bei dem sein Bruder Ronny unter Vertrag steht, schon gefreut hatte und beim Abendessen breit grinste. Nach einer Vorlage und einem Tor war deutlich zu sehen: Spiele gegen Berlin machen Borussias Brasilianer richtig Spaß. Trainer Schubert lobte Raffael und Fabian Johnson, den Torschützen des 1:0 explizit: „Raffael und Johnson haben ein Super-Tor geschossen. So wie wir es wollen: gut angedribbelt, Gegner gebunden, gut durchgesteckt und klasse abgeschlossen.“

Dass Borussia die 2:0-Führung gegen die Berliner noch aus der Hand gab, fand der Trainer dagegen weniger erfreulich. Vor allem die Entstehung des Anschlusstreffers, ein direkt verwandelter Freistoß von Marvin Plattenhardt: „Das Freistoßtor ärgert mich wegen seiner Entstehung, da müssen wir einfach klarer spielen. Wir bringen uns durch das Gegentor selbst ein bisschen aus dem Spiel.“ Dass Borussia in der Folge immer mehr unter Druck geriet, sei aber auch dem hohen Laufpensum gegen einen Gegner, der komplett durchgewechselt hatte, geschuldet gewesen. Schließlich sei Hertha eine Topmannschaft der Bundesliga, so der Coach. Und weiter: „Wir hatten dann ein paar Situationen, in denen wir bei eigenem Ballverlust zu hoch gestanden und keine Tiefe gewonnen haben. Durch so eine Szene bekommen wir dann auch das zweite Tor. Aber es muss ja auch Dinge geben, die wir noch verbessern können.“ Insgesamt war der Tenor positiv: Alle haben Spielpraxis auf hohem Niveau gesammelt, und niemand hat sich verletzt.

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