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NEWS: 21.01.2016

Der Gegner: Borussia Dortmund

Der Gegner: Borussia Dortmund
Der BVB stellt mit 47 Treffern die beste Offensive der Liga. Foto: DFL

Am Samstag (18.30 Uhr) gastiert Borussia Dortmund zum Top-Spiel des 18. Bundesliga-Spieltags im BORUSSIA-PARK. Wir haben uns an dieser Stelle ausführlich mit dem kommenden Gegner der Fohlenelf auseinandergesetzt.

Formkurve: Borussia Dortmund liegt zu Beginn der zweiten Saisonhälfte in allen drei Wettbewerben aussichstsreich im Rennen: In der UEFA Europa League hat der BVB das Sechzehntelfinale erreicht, im DFB-Pokal steht er im Viertelfinale. Und in der Bundesliga liegen die Westfalen mit der eindrucksvollen Bilanz von zwölf Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen auf dem zweiten Tabellenplatz. Zudem sind sie die zweitbeste Auswärtsmannschaft und stellen mit 47 Treffern die beste Offensive der Liga. Trainer Thomas Tuchel ist vor dem Rückrundenstart optimistisch: „Wir haben in der Vorbereitung zu der Arbeitseinstellung zurückgefunden, die uns in der Hinrunde ausgemacht und auch getragen hat. Ein Auswärtsspiel in Gladbach ist zwar eine sehr schwere Aufgabe, aber wir werden bereit sein.“

Trainer: Thomas Tuchel trat in Dortmund zu Saisonbeginn die Nachfolge des zurückgetretenen Erfolgstrainers Jürgen Klopp an. „Ich hatte in meiner Auszeit den großen Wunsch, als nächstes einen Top-Bundesligisten, einen Traditionsverein und echten Herausforderer zu trainieren", erklärte Tuchel, der seinen vorherigen Klub Mainz 05 am Saisonende 2013/14 verlassen hatte, um nach fünf erfolgreichen Jahren als Trainer eine Pause einzulegen, bei seiner Vorstellung beim BVB. Mit Mainz 05 sorgte der Coach mit modernem Angriffsfußball für Furore und führte den Klub sogar in die UEFA Europa League. Bevor er die Profis des FSV übernahm hatte Tuchel seit dem Jahr 2000 bereits Erfahrungen als Coach im Jugendbereich gesammelt. Vier Jahre lang betreute der gebürtige Krumbacher, der seine Spieler-Laufbahn aufgrund einer Knorpelverletzung 1998 nach insgesamt acht Zweitligaspielen (Stuttgarter Kickers) und 68 Regionalliga-Partien (SSV Ulm) beenden musste, die U15 des VfB Stuttgart. Anschließend arbeitete Tuchel, der sein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Diplom abschloss, beim FC Augsburg im Nachwuchsleistungszentrum und als Jugendtrainer. 2008 wechselte er nach Mainz, wo er bis zu seiner Beförderung für die A-Jugend zuständig war.

System und Aufstellung: Tuchel variiert häufig zwischen verschiedenen Spielsystemen. Im Tor steht der Schweizer Roman Bürki, davor verteidigt in der Regel eine Viererabwehrkette. In der Innenverteidigung dürften Sokratis und Mats Hummels auflaufen, auf den defensiven Außenbahnen marschierten vor der Winterpause Matthias Ginter und Joo-Ho Park. Der Südkoreaner profitierte vom verletzungsbedingten Ausfall der Nationalspieler Erik Durm und Marcel Schmelzer. Auf der rechten Defensivseite könnte aber auch der polnische Nationalspieler Łukasz Piszczek zum Einsatz kommen. Im Mittelfeld fällt Nuri Sahin nach wie vor aus, so dass Julian Weigl und Ilkay Gündogan die defensiveren Rollen im Zentrum übernehmen dürften. Zudem ist mit einem Einsatz von Shinji Kagawa, Henrikh Mkihtaryan und Marco Reus, der seine Adduktorenverletzung überwunden hat, zu rechnen. Erste Alternative ist Gonzalo Castro. Im Angriffszentrum gesetzt ist Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang.

Im Fokus: Pierre-Emerick Aubameyang: Der 26-jährige Gabuner, der im Sommer 2013 vom AS Saint-Etienne nach Dortmund wechselte, steigerte seinen Wert für die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel nach zwei guten Spielzeiten und 41 Pflichtspieltreffern im zurückliegenden Halbjahr nochmals deutlich: Mit der beeindrucken Quote von 18 Toren aus 17 Spielen führt er die Torjägerliste der Bundesliga an. Wettbewerbsübergreifend kommt er sogar auf 27 Treffer in ebenso vielen Pflichtspielen. Auf Grund dieser starken Leistungen wurde er kürzlich als „Afrikas Fußballer des Jahres“ ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für mich.“, sagte der Angreifer. In der Rückrunde will der pfeilschnelle Offensivspieler weiter für Furore sorgen: „Ich will so viele Tore wie möglich erzielen und setze mir kein Limit, denn eigentlich bin ich in der Rückrunde immer noch stärker als in der Hinrunde“, so Aubameyang, der trotz derzeit acht Punkten Rückstand auf Titelverteidiger Bayern München auch den Gewinn der Meisterschaft noch nicht abgeschrieben hat: „Wir werden sicher nicht kampflos aufgeben, es ist noch nicht endgültig vorbei.“

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