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NEWS: 07.02.2016

"Ein starkes Team auf dem Platz"

"Ein starkes Team auf dem Platz"

Für VfL-Trainer André Schubert gab es nach dem 5:1 gegen Werder Bremen gleich mehrfach Grund zur Freude. Wir sprachen mit dem 44-Jährigen über...

…den befreienden 5:1-Sieg gegen Werder Bremen: Die Punkte, die wir gegen Mainz haben liegen lassen, konnten wir auch mit diesem Sieg nicht nachträglich gewinnen. Aber insgesamt war es für uns alles relativ logisch und nachvollziehbar: Wir hatten am Ende der Hinrunde einen hohen Substanzverlust und waren nach der Winterpause noch nicht in der Verfassung, unser Spiel so dominant zu gestalten, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber es wurde von Woche zu Woche besser. In Mainz haben wir schon ein gutes Spiel gemacht, gegen Bremen war es nun ein weiterer Schritt nach vorne. Wir haben die Ruhe bewahrt und weiter gearbeitet. Wir müssen immer ans Limit gehen, um unsere Spiele zu gewinnen. Und das hat die Mannschaft gegen Bremen hervorragend gemacht. Darüber freue ich mich.

…die zwei Tore von Andreas Christensen: Zunächst einmal freue ich mich sehr über seine Leistung. Er ist ein sehr guter Innenverteidiger, und er hat schon viele Klasse-Leistungen in dieser Saison gezeigt. Ich hoffe auf der anderen Seite, dass alle auch Verständnis dafür haben werden, wenn so junge Spieler wie er mal eine schlechtere Leistung zeigen. Das brauchen die Jungs nämlich auch. Es sind auch nur Menschen, die diese Eindrücke verarbeiten müssen. Aber gegen Bremen haben unsere drei Jüngsten – also auch Nico Elvedi und Mahmoud Dahoud – ein tolles Spiel gemacht.

...über das kurze Zittern nach dem Bremer Tor zum 1:3: Dass wir noch nicht so weit sind, das Spiel hier über 90 Minuten komplett zu dominieren, ist klar. Nach dem 3:1 haben wir ein paar Minuten gebraucht, um uns zu beruhigen. Das ist verständlich nach den Dingen, die zum Rückrundenstart passiert sind. Wir versuchen dann auch von außen, den Jungs klarzumachen: Es ist nichts passiert, ruhig bleiben. Wir haben dann nach ein paar Minuten wieder zu unserem Spiel zurückgefunden und, so wie es in der Halbzeit besprochen war, weiter nach vorne gespielt. Dann hat die Mannschaft ja auch noch zwei Tore gemacht. Die Jungs haben sehr gut miteinander gearbeitet, und man hat gesehen, was da für ein starkes Team auf dem Platz stand. Da wurden nicht nur die Tore bejubelt, sondern bei jeder Aktion haben die Spieler sich gegenseitig angefeuert.

…die Einwechslung von Martin Stranzl: Martin hatte eine lange Verletzungszeit zu überstehen. Da dauert es natürlich, bis man sich wieder ans Team herangekämpft hat. Er hatte jetzt gerade einmal drei Wochen in der Winter-Vorbereitung. Ich bin froh, dass wir gegen Bremen mit Christensen und Martin Hinteregger zwei gute Innenverteidiger hatten. Und ich freue mich, dass Martin Stranzl jetzt wieder da ist. Ich stand die ganze Woche über mit ihm im engen Austausch, habe ihn gefragt, ob er sich schon vorstellen kann, 60 oder 70 Minuten zu spielen, falls ein anderer sich verletzt. Er hat gesagt: Ja Trainer, ich bin soweit. Ich habe ihn dann am Ende gebracht, damit er mit seiner Kopfballstärke helfen kann.

…die mögliche Rückkehr von André Hahn und Patrick Herrmann: Die Belastung bei den beiden wird immer mehr gesteigert, sie arbeiten immer mehr mit dem Ball. Wenn sie das alles ohne Beschwerden überstanden haben, werden sie ins Mannschaftstraining zurückkehren. Deshalb wird immer mal wieder, die Grenze ausgetestet, um zu prüfen, ob es noch irgendwie zwickt. André hat derzeit eine kleine muskuläre Geschichte, das ist nach so einer langen Pause auf Grund der steigenden Belastung auch vollkommen normal. Wir rechnen zeitnah mit einer Rückkehr. Es kann sehr schnell gehen, aber auch noch eine Weile dauern. Beide sind heiß, wieder gemeinsam auf dem Platz mit der Mannschaft zu arbeiten.

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