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Borussia News

NEWS: 13.02.2016

"Wissen, was auf uns zukommt"

"Wissen, was auf uns zukommt"
Borussias Trainer André Schubert.

Trainer André Schubert sprach in der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel am Sonntag (15.30 Uhr) beim Hamburger SV über...

...die personelle Situation: Martin Stranzl ist angeschlagen und konnte in dieser Woche bislang nicht trainieren. Er hat Anfang der Woche einen Schlag in die Wade bekommen. Bei ihm wird sich am Samstag entscheiden, ob er uns zur Verfügung steht. Nico Elvedi ist noch grippegeschwächt und konnte ebenfalls bis zum heutigen Freitag nicht trainieren. Bei beiden müssen wir das Abschlusstraining am Samstag abwarten. Die Tendenz ist aber, dass ein Einsatz eher unwahrscheinlich ist.

…die Rückkehr von Granit Xhaka: Granit wird spielen. Es freut mich, dass er wieder zurück ist. Er hat in vielen Spielen in der Hinrunde zusammen mit Mahmoud Dahoud sehr gute Leistungen gezeigt. Wir werden deshalb in Hamburg auch unser zentrales Mittelfeld wieder mit den beiden besetzt haben. Granit ist ein aggressiver Spieler. Das ist wichtig für uns. Es ist generell wichtig für uns, dass wir aggressiv in die Zweikämpfe gehen, aber nicht unkontrolliert. Wir wollen nicht wild attackieren.

…die Rückkehr von Patrick Herrmann ins Mannschaftstraining: Ich kann noch keine Prognose abgeben, wann wir bei Flaco wieder über einen Einsatz nachdenken können. Wir sind erst einmal froh, dass er wieder Fuß fassen kann. Er ist teilintegriert ins Training, das heißt wir schauen immer ganz genau, was er schon wieder machen kann und was eher noch nicht. Er hatte einen Punkt erreicht, an dem er es auch brauchte, mal wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Das ist für den Kopf auch sehr wichtig. Man merkt ihm an, dass er sich freut, wieder Teil der Mannschaft und auf dem Platz zu sein.

…die Optionen auf dem Flügel: Thorgan Hazard hat gegen Werder Bremen ein sehr gutes Spiel gemacht und demzufolge auch sehr gute Chancen, wieder von Beginn an zu spielen. Ibrahima Traoré ist aber auch schwer im Kommen und hat sich in dieser Woche sehr gut präsentiert. Er wird immer frischer und hat schon gegen Bremen nach seiner Einwechslung einige gute Aktionen gehabt. Im Moment sind aber alle Spieler relativ dicht beisammen. Auch Jonas Hofmann präsentiert sich sehr gut im Training. Wir haben die Qual der Wahl auf diesen Positionen. Das ist ein guter Konkurrenzkampf, über den wir uns natürlich freuen.

…Havard Nordtveits Rolle: Für einen Havard Nordtveit in der Verfassung, die er in den vergangenen Wochen hatte, wird in unserer Mannschaft immer ein Platz sein. Wenn er diese Leistungen bestätigt, ist er ein absolut verlässlicher Spieler. Nicht nur das. Er ist torgefährlich und auf dem Platz inzwischen auch eine Persönlichkeit geworden. Er hat nicht umsonst in den vergangenen Spielen unsere Mannschaft angeführt.

…die taktische Ausrichtung: Unser Spiel ist geprägt davon, dass wir den Rhythmus immer wieder wechseln. Es gibt Phasen, in denen wir sehr hoch pressen und den Gegner schon im Aufbauspiel stören wollen. Man hat gegen Bremen gesehen, dass wir gerade nach Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte sehr torgefährlich waren, weil der Weg zum Tor dann auch nicht mehr so weit ist. Das sind unsere Stärken. Aber es gibt auch Phasen in einem Spiel, in denen wir uns mehr zurückziehen und dem Gegner das Feld überlassen. Diese Rhythmuswechsel werden wir uns weiterhin erhalten.

…das Hinspiel gegen den HSV: Die Bundesliga ist generell so ausgeglichen, dass man in jedem Spiel ans absolute Limit gehen muss. Dafür ist körperliche Frische nötig. Die hat nach dieser ereignisreichen Hinrunde einigen Spielern gefehlt. Man hat aber zuletzt gemerkt, dass diese Frische und damit auch diese Leichtigkeit zurückgekehrt sind. Das Hinspiel gegen Hamburg ist richtig blöd gelaufen, nicht nur, weil sich Martin Stranzl damals verletzt hat. Der HSV hat gezeigt, dass sie bei Kontern und Standards sehr gefährlich sind. Es ist nicht einfach, gegen diese Mannschaft zu verteidigen. Deshalb wissen wir, was auf uns zukommt, auch wenn die Ergebnisse auf Hamburger Seite zuletzt nicht so positiv waren.

…Josip Drmic, der von Borussia derzeit an den HSV ausgeliehen ist: Ich glaube nicht, dass es für uns ein Vorteil ist, dass wir Josip kennen. Die Bundesliga ist so gläsern, dass wir uns auf jeden Gegner sehr intensiv vorbereiten können und Laufwege aller Spieler kennen. Josip ist natürlich ein guter Spieler, sonst hätte Borussia ihn nicht verpflichtet. Es war wichtig, dass er jetzt Spielpraxis sammelt. Natürlich wussten wir, dass er jetzt gegen uns spielen könnte. Das ist nunmal so. Wir müssen einfach gut genug sein, um uns trotzdem durchzusetzen. Ich bin aber weiterhin mit Josip in Kontakt, habe ihm zum Beispiel gratuliert, dass er letzte Woche von Beginn an gespielt hat. Ich wünsche ihm für das Spiel alles Gute, auch wenn wir es natürlich gewinnen wollen. Josip wird alles geben, das ist ganz normal, dafür ist er Profi. Aber der HSV besteht nicht nur aus ihm.

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