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NEWS: 18.02.2016

Der Gegner: 1. FC Köln

Der Gegner: 1. FC Köln
Anthony Modeste ist der der Top-Torjäger des 1. FC Köln.

Am Samstag steigt das rheinische Derby gegen den 1. FC Köln im BORUSSIA-PARK. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf an dieser Stelle ausführlich vor.

Formkurve: Der 1. FC Köln hält sich auch im zweiten Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga aus dem Abstiegskampf heraus. Nach einer guten Hinrunde, die die Domstädter mit 24 Punkten auf dem neunten Rang beendeten, mussten sie zum Auftakt in die Rückrunde eine bittere 1:3-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart einstecken. Der FC erholte sich von diesem Rückschlag aber schnell, erkämpfte in Wolfsburg und Hamburg jeweils ein 1:1 und besiegte Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende mit 3:1. „Man hat gemerkt, dass die Jungs den Sieg unbedingt wollten. Von der Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist, war ich beeindruckt. So müssen wir weitermachen“, so Trainer Peter Stöger, der mit seinem Team aktuell auf dem neunten Rang steht. Die Auswärtsbilanz der Kölner ist ausgeglichen: Drei Siege stehen ebenso viele Niederlagen gegenüber, viermal holten sie auf fremdem Platz ein Remis.

Trainer: Im Sommer 2013 übernahm der Österreicher Peter Stöger das Traineramt beim damaligen Zweitligisten Köln. Gleich in seiner ersten Saison schaffte er den Aufstieg in die Bundesliga, in der vergangenen Saison schaffte er mit seinem Team souverän den Klassenerhalt. „Peter ist sehr klar in seinen Analysen und ruht in sich. Er weiß, was er will - und was nicht. Er hat trotz einer Nähe zu den Spielern die Klarheit, Entscheidungen zu treffen, und die Gabe, Gruppen zu führen. Es ist schön anzusehen, wie er das macht", lobt Kölns Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke seinen Cheftrainer, der in dieser Saison seine Mannschaft weiterentwickeln will. „Unser Ziel ist, in der Liga zu bleiben, spielerisch einen Schritt nach vorne zu machen und frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern“, betont Stöger, der 2013 mit Austria Wien die österreichische Meisterschaft feierte. Außerdem saß der 49-Jährige in seiner Laufbahn beim First Vienna FC, dem Grazer AK und dem SC Wiener Neustadt auf der Bank.

System und Aufstellung: In den zurückliegenden beiden Bundesligaspielen agierten die Kölner mit einem 3-4-3-System. Unumstrittene Nummer eins im Tor ist Timo Horn. Die Dreierabwehrreihe vor ihm bildeten zuletzt Dominique Heintz, Mergim Mavraj und Dominic Maroh. Im defensiven Mittelfeld vertraute Trainer Stöger auf das Duo Jonas Hector und Yannick Gerhardt, die Flügel besetzten Marcel Risse (rechts) und Winterneuzugang Filip Mladenovic. Neben Top-Torjäger Anthony Modeste stürmten Leonardo Bittencourt und Simon Zoller. Letzterer zog sich allerdings beim 3:1 gegen Frankfurt einen Muskelfaserriss zu und wird mehrere Wochen fehlen. Da Marcel Risse gelbgesperrt ebenfalls nicht zur Verfügung steht, könnte Gerhardt nach vorne rücken und im Zentrum von Matthias Lehmann oder Kevin Vogt ersetzt werden. Für die Flügel kommen zudem Dusan Svento und Yuya Osako in Frage.

Im Fokus: Jonas Hector: Der 25-jährige Defensivspieler ist beim 1. FC Köln unumstrittener Leistungsträger und hat sich auch in der deutschen Nationalmannschaft einen Platz auf der linken Abwehrseite erkämpft. Dank seiner Schnelligkeit traut sich Hector, der auch auf der Sechs spielen kann und dort zuletzt auch vermehrt zum Einsatz kam, immer wieder nach vorne und schlägt gefährliche Flanken, ohne dabei seine Aufgaben in der Defensive zu vernachlässigen. „Jonas hat sein Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft“, ist Trainer Stöger überzeugt. Seit Hector 2010 den Oberligaklub SV Auersmacher und seine saarländische Heimat verließ, um in Köln den Sprung zum Profifußballer zu schaffen, hat er eine steile Karriere hingelegt: Nach gerade einmal zwei Jahren in der Regionalliga mit der U21 des FC, zwei Jahren in der zweiten Liga und zehn Bundesligaspielen wurde Hector erstmals von Bundestrainer Joachim Löw für das DFB-Team nominiert, für das er am 14. November 2014 debütierte und bislang insgesamt zehn Mal auflief. „Mit der Europameisterschaft beschäftige ich mich aber noch nicht. Zuerst muss ich mit dem FC erfolgreich sein“, so Hector.

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