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NEWS: 21.02.2016

"Viel besser kann es sich nicht anfühlen"

"Viel besser kann es sich nicht anfühlen"
Nico Elvedi kam gestern auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz.

Nico Elvedi spricht im Interview über den gestrigen Derby-Sieg, seine Entwicklung bei Borussia und seine Nationalmannschaftsambitionen.

Nico, du hast gestern zum ersten Mal das rheinische Derby auf dem Platz erlebt. Wie hat es sich angefühlt?

Elvedi: Ich bin überglücklich, dass es mit dem Sieg geklappt hat und ich meinen Teil dazu beitragen konnte. Wir haben sehr gut gespielt, standen defensiv vor allem im ersten Durchgang sehr sicher. Auch offensiv haben wir es super gemacht, haben uns viele Chancen herausgespielt und schon früh das entscheidende Tor gemacht. Viel besser kann sich das erste Derby, glaube ich, nicht anfühlen.

Wie wichtig war der Sieg im Kampf um einen Europapokalplatz?

Elvedi: Gerade nach unserem durchwachsenen Rückrundenstart waren die drei Punkte enorm wichtig. In der oberen Tabellenhälfte liegen viele Mannschaften sehr eng beisammen, daher war es gut, dass wir die drei Punkte holen konnten, um den Anschluss zu halten.

Hattest du vor der Partie damit gerechnet, von Beginn an zu spielen?

Elvedi: Nicht unbedingt. Ich lag ja in der vergangenen Woche fünf Tage mit einer Grippe flach und bin erst am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Aber ich habe sofort wieder Vollgas gegeben und konnte mich so für meinen Einsatz empfehlen. Am Ende haben die Kräfte dann nachgelassen, deswegen musste ich ausgewechselt werden.

Du hast gestern schon zum sechsten Mal in dieser Saison in einem Pflichtspiel in der Startelf gestanden. Fühlst du dich inzwischen als eine Art Stammspieler?

Elvedi: Das ist eine schwierige Frage. Für mich spielt es aber auch keine große Rolle, ob ich Stammspieler bin oder nicht. Ich lasse alles auf mich zukommen und schaue nur von Spiel zu Spiel. Generell bin ich mit meiner Entwicklung bei Borussia sehr zufrieden. Zum Ende der Hinrunde habe ich meine ersten Einsätze bekommen, und jetzt habe ich auch in der Rückrunde schon drei Spiele gemacht. So kann es weitergehen.

Bei deinen ersten Einsätzen kamst du meist als Innenverteidiger zum Einsatz. Zuletzt gegen Bremen und gestern gegen Köln als Rechtsverteidiger. Wo fühlst du dich wohler?

Elvedi: Das ist mir eigentlich egal. Ich bin einfach froh, wenn ich zum Einsatz komme. Ich fühle mich als Innenverteidiger wohl, aber auch der Job als rechter Außenverteidiger passt mir sehr gut.

Zuletzt hat zweimal Thorgan Hazard auf dem Flügel vor dir gespielt. Wie bewertest du euer Zusammenspiel auf der rechten Seite?

Elvedi: Die Kombination passt perfekt. Wir verstehen uns sowohl auf als auch neben dem Platz sehr gut. Thorgan arbeitet sehr viel mit nach hinten, was mir natürlich sehr hilft.

Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic war gestern im Stadion hat sich das Spiel angeschaut. Machst du dir Hoffnungen vielleicht bald einmal bei der A-Nationalmannschaft dabei zu sein?

Elvedi: Ich lasse das alles auf mich zukommen. Ich bin froh, dass ich mich gestern zeigen konnte und dass ich meine Sache ganz gut gemacht habe. Darüber freue ich mich, über mehr mache ich mir derzeit aber keine Gedanken. Momentan bin ich ein Teil der U21-Nationalmannschaft. Alles Weitere wird sich zeigen. Ich versuche einfach, hier bei Borussia meine Einsätze zu bekommen und dann wird man sehen, was die Zukunft bringt.

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