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NEWS: 26.02.2016

Der Gegner: FC Augsburg

Der Gegner: FC Augsburg
Torhüter Marwin Hitz ist der große Rückhalt des FCA. Foto: DFL

Am Sonntag (15.30 Uhr) gastiert die Fohlenelf beim FC Augsburg. An dieser Stelle haben wir uns ausführlich mit dem kommenden Gegner auseinandergesetzt.

Formkurve: Der FC Augsburg hat sich am vergangenen Wochenende mit einem 1:0-Auswärtssieg bei Hannover 96 Luft im Abstiegskampf verschafft. Mit 24 Punkten steht der kommende Gegner der Fohlenelf in der Tabelle auf dem 13. Rang, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt vier Punkte. „Das war ein Sieg des Willens und ganz wichtig für meine Mannschaft“, zeigte sich Trainer Markus Weinzierl zufrieden. „Dass wir für unsere Leistung mit drei Punkten belohnt worden sind, gibt uns weiteren Rückenwind in der Liga.“ In der Rückrunde holte der FCA bislang fünf Punkte, im eigenen Stadion feierte er in dieser Saison bislang erst zwei Siege. In der UEFA Europa League schied der FCA am gestrigen Donnerstag im Sechzehntelfinale gegen den FC Liverpool aus. Die knappe 0:1-Niederlage an der Anfield Road war nach dem torlosen Remis im Hinspiel zu wenig fürs Weiterkommen.

Trainer: Markus Weinzierl führte den FC Augsburg in der vergangenen Saison in die UEFA Europa League und feierte damit den größten Erfolg seiner Trainerlaufbahn. In der laufenden Spielzeit mussten die Fuggerstädter bis zum Aussscheiden am gestrigen Donnerstag den Spagat zwischen Europapokal und Bundesliga-Alltag bewältigen. „Wir konzentrieren uns auf die Aufgabe, den Verein zu stabilisieren und fest in der Bundesliga zu verankern. Wenn wir die Klasse halten, haben wir einen guten Job gemacht“, sagte Weinzierl, der vor seiner Zeit beim FCA ausschließlich beim SSV Jahn Regensburg an der Seitenlinie stand. Der Niederbayer führte den Verein von 2008 bis 2012 aus dem Tabellenkeller der Dritten in die Zweite Liga, ehe er sich zum FC Augsburg verabschiedete. Unter seiner Leitung steigerte sich Borussias kommender Gegner von Jahr zu Jahr. In seiner Premierensaison im Oberhaus feierte er mit dem FCA den Klassenerhalt, in den folgenden beiden Jahren erreichte der FCA einen einstelligen Tabellenplatz und zog erstmals in den Europapokal ein.

System und Aufstellung: Der FC Augsburg agiert in der Regel in einem 4-2-3-1-System. Die Nummer eins im Tor ist der Schweizer Marwin Hitz. Die rechte Abwehrseite beackert Kapitän Paul Verhaegh, auf links kämpfen Philipp Max und Konstantinos Stafylidis um den Stammplatz. In der Innenverteidigung ist Ragnar Klavan in der Regel erste Wahl, Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Jeong-Ho Hong fehlen verletzt. Daher kommen am Sonntag wohl nur noch Jeffrey Gouweleeuw und Christoph Janker für die Startelf in Frage. In der Mittelfeldzentrale wiegt der Ausfall von Daniel Baier schwer. Hier kämpfen Dominik Kohr, Ja-Cheol Koo und Jan Moravek um die freien Plätze auf der Doppelsechs, Ex-Nationalspieler Piotr Trochowski fehlt ebenfalls verletzt. Koo war in Hannover Teil der offensiven Dreierreihe, die auf den Flügeln von Alexander Esswein, Caiuby, Halil Altintop oder Tobias Werner komplettiert werden könnte. Im Angriffszentrum hat Weinzierl die Qual der Wahl. Neben Ex-Borusse Raúl Bobadilla brennen auch Dong-Won Ji und Winterzugang Alfred Finnbogason auf einen Einsatz von Beginn an.

Im Fokus: Marwin Hitz: Der 28-Jährige erweist sich auch in dieser Saison wieder als großer Rückhalt im Tor des FC Augsburg und ist folgerichtig die unumstrittene Nummer eins der Fuggerstädter. In den zurückliegenden sechs Bundesligaspielen hielt Hitz seinen Kasten gleich vier Mal sauber und bewahrte sein Team gleich mehrfach mit starken Reaktionen vor einem Gegentreffer. Dank seiner konstant starken Leistungen rückt der gebürtige St. Gallener auch in der Schweizer Nationalmannschaft, für die er bislang zwei Mal auflief, stärker in den Fokus. „Marwin hat einen gewaltigen Sprung gemacht. Er ist durch seine Leistung und sein Auftreten ein Leader geworden. Wir haben ein Luxusproblem auf der Torhüter-Position“, sagt der Torwarttrainer der „Nati“, Patrick Foletti. Hitz, der 2013 vom VfL Wolfsburg nach Augsburg wechselte und dort noch bis Juni 2018 unter Vertrag steht, bleibt trotz seiner herausragenden Leistungen ganz bescheiden. „Ich arbeite einerseits hart, andererseits liegt es aber auch daran, dass in dieser Spielzeit etwas mehr Bälle aufs Tor kommen, bei denen ich dann eben eingreifen muss“, so der Keeper, der in der abgelaufenen Saison als dritter Torhüter der Bundesliga-Geschichte ein Tor aus dem Spiel heraus erzielte.

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