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NEWS: 29.02.2016

„Ein tolles Gefühl“

„Ein tolles Gefühl“
Patrick Herrmann feierte beim gestrigen 2:2 in Augsburg sein Comeback.

Wir haben uns mit Patrick Herrmann über sein Comeback und das Unentschieden in Augsburg unterhalten.

Patrick, du hast beim gestrigen 2:2 in Augsburg nach langer Pause dein Comeback gefeiert. Das war sicher ein besonderer Moment für dich, oder?

Herrmann: Auf jeden Fall. Es war ein tolles Gefühl, nach so langer Zeit endlich mal wieder in einem Spiel auf dem Platz zu stehen und den Jungs nicht von außen zuschauen zu müssen. Ich muss aber auch zugeben, dass es zunächst etwas komisch war, denn im Spiel geht es natürlich anders zur Sache als im Training. Insgesamt bin ich aber natürlich sehr froh, dass ich meine ersten Einsatzminuten nach der Verletzung sammeln durfte. Das war ein wichtiger Schritt für mich - so darf es gerne weitergehen.

Die Fans haben dich bei deiner Einwechslung lautstark gefeiert.

Herrmann: Das habe ich auch mitbekommen, das war echt schön. Es ist einfach super, dass ich nach so langer Zeit wieder bei der Mannschaft sein, ihr auf dem Platz helfen und das Trikot überstreifen kann. Für mich geht es jetzt darum, in den nächsten Wochen weitere Einsatzminuten zu sammeln. Der Rest kommt dann von ganz alleine.

Hast du deine Verletzung noch im Hinterkopf?

Herrmann: Nein, überhaupt nicht. Man denkt ja eigentlich, dass einem eine solche Verletzung gerade in den Zweikämpfen noch etwas im Kopf herumschwirrt, aber ich habe das komplett ausgeblendet. Natürlich weiß ich, dass in meinem linken Knie kein Kreuzband mehr ist, aber ich habe sehr hart in der Reha gearbeitet, viel Muskelaufbau betrieben und spüre daher kaum einen Unterschied zu meinem anderen Knie. Ich fühle mich sehr gut, und sobald man auf dem Platz steht, vergisst man die Verletzung auch. Gerade wenn man in ein solch intensives Spiel eingewechselt wird wie gestern in Augsburg.

Lass uns auf das Spiel zu sprechen kommen. Wie hast du die Partie erlebt?

Herrmann: Es war ein sehr intensives Spiel, in dem beide Mannschaften viel gekämpft haben. Wir haben uns in Augsburg in den vergangenen Jahren immer sehr schwer getan, und auch diesmal war der FCA ein sehr unangenehmer Gegner, der jeden Zweikampf gesucht hat. Die Augsburger haben offensiv viel investiert. Es war schwierig dagegenzuhalten, weil sie eine enorme Qualität haben. Insgesamt war es ein ständiges Auf und Ab mit Torchancen auf beiden Seiten.

Müsst ihr auf Grund des Spielverlaufs mit einem Punkt zufrieden sein?

Hermann: Das Unentschieden geht aus meiner Sicht in Ordnung. In der ersten Halbzeit lief es sehr gut für uns. Wir haben geführt, und es wäre natürlich super gewesen, wenn wir den Vorsprung länger gehalten hätten. Leider ist uns das nicht gelungen. Wir haben nach dem Seitenwechsel zwei schnelle Gegentore kassiert, und wenn ein Spiel so verläuft, ist es gerade auswärts enorm schwierig, nochmal zurückzukommen. Glücklicherweise haben wir kurz darauf den Treffer zum 2:2 erzielt. Danach hatten beide Mannschaften noch Möglichkeiten, weitere Tore zu erzielen. Daher denke ich, dass das 2:2 ein gerechtes Ergebnis ist. Wir nehmen den Punkt jetzt mit, und konzentrieren uns jetzt auf die Englische Woche, die nun vor uns liegt.

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