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NEWS: 02.03.2016

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Granit Xhaka im Duell mit Daniel Didavi.

Wir waren nach dem klaren 4:0-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart auf Stimmenfang.

Havard Nordtveit: Das ist ein sehr wichtiger Sieg für uns, der aus meiner Sicht auch hochverdient ist. Wir haben wieder zu Null gespielt, das gefällt mir als Defensivspieler natürlich sehr gut. Ich kann mich eigentlich an keine einzige Torchance des Gegners erinnern – das spricht für die Leistung unseres Teams. Ich habe das Gefühl, dass wir uns langsam wieder in der Form befinden, die wir während unserer Siegesserie in der Hinrunde hatten. Viel Zeit zu freuen, bleibt uns allerdings nicht, denn am Samstag wartet in Wolfsburg direkt die nächste große Herausforderung auf uns. Wir müssen uns jetzt gut erholen und dann versuchen, dort wieder eine solch starke Leistung abzurufen.

Yann Sommer: Das war ein sehr souveräner Auftritt von uns. Wir hatten das Geschehen über 90 Minuten im Griff, haben uns viele Chancen herausgespielt und glücklicherweise gleich vier davon genutzt. Das einzige Manko war heute, dass wir unsere Gelegenheiten in der ersten Hälfte nicht kaltschnäuzig genug genutzt, und das Spiel somit nicht frühzeitig für uns entschieden haben. Aber insgesamt haben wir es über 90 Minuten sehr gut gemacht. Dass wir wieder zu Null gespielt haben, fühlt sich gut an, aber das Wichtigste ist, dass wir drei Punkte eingefahren haben. Es ist ein sehr enges Rennen im Kampf um die Europapokalplätze, wir müssen daher Woche für Woche unsere Leistung bringen und punkten. Ich freue mich sehr, dass uns das heute gelungen ist.

Granit Xhaka: Ich glaube, wenn man das ganze Spiel ansieht, ist der Sieg auf jeden Fall verdient. Wir haben heute ein super Spiel gemacht, offensiv wie defensiv. Wir haben kaum was zugelassen. Wir sind sehr glücklich, dass wir die drei Punkte hier behalten konnten. In Augsburg haben wir nach einer guten ersten Halbzeit aufgehört, Fußball zu spielen, zu fighten und so geht das nicht. Wir haben heute schon in der ersten Halbzeit den Sack zugemacht, aber wir haben auch in der zweiten Halbzeit sehr guten Fußball gespielt. Das 4:0 geht absolut in Ordnung. Es ist sehr wichtig, dass wir wieder zu Null gespielt haben.

Patrick Herrmann: Es ist ein extrem schöner Moment für mich, nach knapp fünf Monaten Pause heute reinzukommen und ein Tor zu machen. Das hat echt gut getan. Ich weiß noch, dass ich einen Bogen gelaufen bin, den Ball von Mo bekommen, ihn mir einmal vorgelegt und dann ins lange Eck reingeschossen habe - so wie ich es mir vorgenommen hatte. Danach ist dann so ziemlich alles aus mir raus gebrochen beim Torjubel. Die fünf Monate Leidenszeit vergisst man nicht, aber trotzdem war es ein schöner Moment für mich. Ich wusste gar nicht mehr, wie es ist, für Borussia ein Tor zu schießen, aber jetzt weiß ich es wieder. Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung, von daher haben wir es heute echt gut gemacht. Wie sind vorne früh drauf gegangen, hatten sehr viele Torchancen und haben daher auch in der Höhe verdient gewonnen. Es war ein enorm wichtiger Dreier.

Trainer André Schubert: Ich bin überglücklich, dass wir das Spiel in einer überzeugenden Art und Weise für uns entscheiden konnten. Wir haben großen Respekt vor dem VfB, der in den vergangenen Wochen sehr gut gespielt hat, waren aber von Anfang aber höchstkonzentriert und konnten uns dementsprechend durchsetzen. Meine Mannschaft hat es einfach überragend gemacht, defensiv kaum etwas zugelassen und auch in der Offensive überzeugend gespielt. Wir waren gut organisiert und haben in beide Richtungen gut umgeschaltet. Allerdings hätten wir schon vor der Pause mehrere Tore erzielen können. Insgesamt haben wir unser Spiel aber über 90 Minuten konsequent durchgezogen, und uns mit diesem deutlichen Sieg dafür belohnt.

Jürgen Kramny (Trainer VfB Stuttgart): Glückwunsch an Borussia zu diesem verdienten Sieg. Das Ergebnis ist deutlich und zeigt, dass wir in allen Bereich unterlegen waren. Borussia war von Beginn an aggressiv bei der Balleroberung, hat gut nach vorne gespielt und ist dementsprechend auch in Führung gegangen. Wir hatten Glück, dass wir vor der Halbzeit nicht noch weitere Gegentore kassiert haben. Nach dem Seitenwechsel hatten wir eine Gelegenheit, zum Ausgleich zu kommen, haben diese aber leider nicht genutzt. Danach kam von uns offensiv leider nicht mehr viel, und nach dem zweiten Gegentor, das sehr unglücklich war, wurde es natürlich schwer. Wir haben jetzt zwei Tage Zeit, dass zu verdauen und dann wollen wir gegen Hoffenheim wieder eine bessere Leistung zeigen.

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