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NEWS: 09.03.2016

„Geschlossen verteidigen und die Chancen nutzen“

„Geschlossen verteidigen und die Chancen nutzen“
Nico Elvedi stand zuletzt viermal in Folge in der Startelf.

Nico Elvedi hat sich in Borussias Defensive einen Stammplatz erkämpft. Im Interview spricht der 19-Jährige über seine steile Entwicklung, das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt und den Kampf um die Europapokalplätze.

Nico, du hast zuletzt vier Mal in Folge von Anfang an gespielt. Fühlst du dich mittlerweile als Stammspieler?

Elvedi: Ich finde schon, dass man jemanden, der mehrmals hintereinander von Anfang an gespielt hat, als Stammspieler bezeichnen kann. Aber ich bewerte meine momentane Situation auch nicht über und weiß, dass es auch mal wieder anders laufen kann. Ich muss hart arbeiten, um mir einen Platz in der Startelf zu erkämpfen und gebe dafür in jeder Trainingseinheit alles. Ich will meinen Platz unbedingt verteidigen und hoffe, dass es für mich so weiterläuft.

Hand aufs Herz: Hättest du damit gerechnet, dass es in deiner ersten Saison bei Borussia gleich so gut für dich läuft?

Elvedi: Dass ich so viele Spiele machen darf, hat mich ehrlich gesagt schon ein wenig überrascht. Ich hatte bei meinem Wechsel im Sommer natürlich gehofft, dass ich mal bei den Profis spiele und vielleicht auch mal in der Startelf stehe, aber dass ich so viele Einsätze bekomme, ist einfach super. Es waren schon echte Highlights dabei - wie der Sieg gegen Bayern oder die Spiele in der Champions League, von denen ich schon als kleiner Junge immer geträumt habe. Ich hoffe, dass künftig noch viele weitere dazu kommen.

Am vergangenen Wochenende habt ihr knapp beim VfL Wolfsburg verloren. Was waren aus deiner Sicht die Gründe für die Niederlage?

Elvedi: Wir haben sehr gut in die Partie reingefunden, und sind dann durch zwei Unachtsamkeiten in der Defensive in Rückstand geraten. Ich selbst hätte mich beispielsweise beim zweiten Gegentor besser verhalten müssen. Daraus müssen wir lernen. Nichtsdestotrotz haben wir in Wolfsburg keine schlechte Leistung gezeigt, das Spiel über weite Strecken dominiert und hätten es verdient gehabt, zu punkten. Es ist schade, dass uns das nicht gelungen ist, aber das ist jetzt abgehakt.

Im BORUSSIA-PARK habt ihr zuletzt drei Mal in Folge gewonnen, auswärts lief es hingegen nicht so gut. Hast du eine Erklärung dafür?

Elvedi: Das ist aus meiner Sicht Zufall. Denn wir spielen auswärts ja nicht bedeutend schlechter als im BORUSSIA-PARK. Das hat nicht nur die jüngste Partie in Wolfsburg gezeigt. Auswärts fehlen uns momentan einfach das nötige Glück und die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor, um erfolgreich zu sein. Daran müssen wir arbeiten. Aber jetzt haben wir erstmal wieder ein Heimspiel vor der Brust, in dem wir mit unseren Fans im Rücken unbedingt drei Punkte holen wollen.

Bei Eintracht Frankfurt sitzt in Nico Kovac ein neuer Trainer auf der Bank. Welchen Einfluss hat der Trainerwechsel auf das Spiel am Samstag?

Elvedi: Jeder Frankfurter Spieler wird dem neuen Trainer sicherlich zeigen wollen, dass er sich auf ihn verlassen kann und dementsprechend alles in die Waagschale werfen. Es kann also schon sein, dass der Trainerwechsel unsere Aufgabe etwas erschwert. Aber wir wissen ohnehin, dass uns kein einfaches Spiel erwartet. Um erfolgreich zu sein, müssen wir geschlossen als Team verteidigen und vorne unsere Chancen eiskalt verwerten. Darauf konzentrieren wir uns. Wir versuchen, unser Spiel durchzudrücken und wenn uns das gelingt, ist ein Sieg sicherlich für uns drin.

Ein Sieg wäre auch im Hinblick auf die Tabellensituation sehr wichtig…

Elvedi: Das stimmt, in der Tabelle liegt alles unglaublich eng beieinander. Momentan punktet keiner unserer direkten Konkurrenten wirklich konstant. Deshalb wäre es für uns enorm wichtig, mal eine Siegesserie zu starten. Wenn uns das gelingt, bin ich zuversichtlich, dass wir uns erneut für den Europapokal qualifizieren können. Im Saisonfinale kommt es darauf an, sich einzig und allein auf seine Spiele zu konzentrieren und diese möglichst alle zu gewinnen. Darauf liegt jetzt unser Fokus.

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