Beinahe eine komplette Halbserie durfte Logan Bailly nur zusehen, am neunten Spieltag stand er beim 1:4 gegen Werder Bremen letztmals im VfL-Bundesligator. Nach seinem Comeback gestern sprachen wir heute mit dem belgischen Torhüter.
Logan, in deinem letzten Spiel gegen Werder musstest du nach fünf Minuten hinter dich greifen, gestern hat es keine zwei Minuten gedauert. Hast du in diesem Moment an die Partie damals gegen Bremen gedacht?
Bailly: Nein, daran habe ich nicht gedacht, ich habe nur gedacht: So ein Mist!, um es nett auszudrücken. Du darfst nicht an solche Sachen denken, und zum Glück hat die Mannschaft uns alle auf andere Gedanken gebracht. Wir haben es perfekt gemacht, das Gegentor war irgendwie der letzte Kick. Wir haben wirklich guten Fußball gezeigt, so dass wir mit erhobenem Kopf nach Wolfsburg fahren können, um dort an die Leistung anzuschließen.
Hättest du dir gewünscht, mehr von den Schalkern gefordert zu werden und dich dadurch auch auszeichnen zu können?
Bailly: Nein, ich war gut im Spiel, denn wir haben ja auch einige Male hinten herum gespielt. Schalke hatte wenige Chancen und das war gut so.
War das Spiel für dich etwas Besonderes und glaubst du, nun wieder die Nummer eins zu sein?
Bailly: Klar, es war besonders, ein toller Moment für mich, vor 52.000 Zuschauern bei vollem Haus in einem Heimspiel wieder zurückzukehren. Dann diese Leistung von uns und der Sieg! Ich habe in den letzten Wochen und Monaten sehr viel gearbeitet, um diesen Moment zu erleben. Meine Freunde und meine Familie haben immer zu mir gehalten und mit viel Kraft dafür gegeben, jetzt muss ich meine Leistung weiter bringen, im Training und im Spiel, dann werden wir sehen, was passiert.
Aber zunächst hast du deinen Platz nach dem gestrigen Spiel sicher, oder glaubst du nicht?
Bailly: Es kann doch alles passieren im Fußball. Guck mal, ich war zunächst Stammtorhüter und dann nach dem Wintertrainingslager nur noch Nummer drei. Jetzt stand ich wieder zwischen den Pfosten, da siehst du, dass es immer in zwei Richtungen gehen kann. Wir sind drei Torhüter auf einem hohen Niveau, deswegen möchte ich auch gar nicht zurückblicken, jetzt steht nur das nächste Spiel am Freitag im Fokus, da müssen wir nachlegen. Das ist das einzig Wichtige, nicht, wer im Tor steht.
Der neue Trainer hat sich aber zumindest nach der ersten Woche für dich als Torhüter entschieden. Hast du gemerkt, dass er euch besonders beobachtet hat und wie hat sich das Training für dich verändert?
Bailly: Ich habe ehrlich gesagt nicht auf den Trainer geachtet. Natürlich hatte er Gelegenheiten, sich von den Torhütern ein Bild zu machen, denn er hat ja viele Spiele im Training machen lassen. Aber auf der anderen Seite hat sich für uns Torhüter in der Trainingsarbeit zunächst nicht viel geändert, wir arbeiten ja in der Hauptsache mit Uwe Kamps zusammen.
Was hat sich denn vor dir in der Abwehr verändert, im Vergleich zu ersten Hälfte der Hinrunde, als du im Tor standest?
Bailly: Naja, damals war längst nicht immer alles schlecht: Wir hatten doch einen ganz guten Start in die Saison, haben dann 2:2 auf Schalke und 1:1 gegen Wolfsburg gespielt. Aber natürlich steht die Mannschaft jetzt sicherer, und gestern war es nicht wirklich schlecht, was wir gezeigt haben.













Borussias Twitter Feed
Die Uefa war heute zu Gast im BORUSSIA-PARK: Es war ein erster Besuch wegen der Champions League. Ende Juni kommt erneut eine Delegation.
Vor ca. 2 Stunden
Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
Vorgestern
Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
Borussia bei Facebook
Borussia bei Youtube
Videos aus unserem Youtube-Kanal