Standpunkt: Vizepräsident Rainer Bonhof über den Sieg gegen Schalke, Borussias Aussichten im Abstiegskampf und unsachliche Angriffe gegen einzelne Personen.
Nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Schalke 04 ist Borussias Rückstand auf die Plätze 15 und 16 auf vier Punkte geschrumpft. Die Einschätzungen der aktuellen Lage sind unterschiedlich, sie reichen von „Borussia hat trotzdem keine Chance mehr“ bis „Jetzt werden wir den Klassenerhalt schaffen“. Wie sehen Sie Borussias Chancen im Abstiegskampf?
Rainer Bonhof: Ich habe vor dem Spiel gegen Schalke gesagt, dass wir noch im Rennen sind, und das Spiel am Sonntag hat das bestätigt. Es sind noch elf Spiele, es sind 33 Punkte zu vergeben, also kann man vier Zähler Rückstand aufholen. Fakt ist: Der Sieg gegen Schalke, vor allem aber die Art und Weise, wie er errungen wurde, macht Mut. Und es ist zu spüren, dass er vielen Menschen, die mit Borussia fiebern, neue Hoffnung gemacht hat.
Lucien Favre hat vom ersten Tag an Zuversicht ausgestrahlt. Er hat gesagt, dass der Abstieg noch zu vermeiden ist, dass es im Fußball manchmal schnell gehen kann, dass ein Sieg gegen Schalke nicht unmöglich ist. Wie wichtig ist diese positive Einstellung?
Rainer Bonhof: Ich denke, dass das eine ganz entscheidende Haltung ist. Denn sie vermittelt jedem Zuversicht und Mut: den Spielern, aber auch den Fans. Und wie wichtig deren Unterstützung ist, haben wir am Sonntag gegen Schalke erlebt. Die Stimmung im BORUSSIA-PARK war wirklich klasse.
Nun steht am Freitag das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg an, mittlerweile einer der direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Ein wichtiges Spiel …
Rainer Bonhof: Ja, das wird sehr interessant, da freue ich mich drauf. Ich bin sicher, dass wir dort gut auftreten werden. Mal sehen, was dann dabei herauskommt. Mit einem Sieg wären wir wieder nah dran an den Mannschaften auf den Nichtabstiegsplätzen. Wir haben in der Rückrunde von sechs Spielen drei gewonnen, in der Rückrundentabelle sind wir Zehnter. Wenn wir diesen Trend so fortsetzen, werden wir es schaffen.
Der Kampf gegen den Abstieg wird begleitet von viel Kritik, manchmal ist sie weit unter der Gürtellinie. Am Montag schrieb der Express „Frau Eberl holte faulen Frontzeck“ …
Rainer Bonhof: Das ist ja schon so bösartig und gleichzeitig lächerlich, dass man da eigentlich gar nichts zu sagen sollte. Da wird eine Kampagne gegen Max Eberl gefahren, das ist doch ganz offensichtlich. Man schreckt nicht davor zurück, Lügen zu verbreiten, um hier Unruhe reinzubringen und einzelne Personen zu diskreditieren. Aber ich bin sicher, dass Borussias Fans auf so einen plumpen Unsinn nicht reinfallen.
Die Welt am Sonntag schrieb, es habe „offenbar“ eine Spieler-Revolte gegen Co-Trainer Frank Geideck gegeben. Was ist davon zu halten?
Rainer Bonhof: Auch das ist Schwachsinn. Es gibt Leute, die gezielt Unwahrheiten und Gerüchte verbreiten, und es gibt leider einzelne Zeitungen, die dies ungeprüft so wiedergeben. Niemand aus der Mannschaft hat sich in irgendeiner Weise negativ über Frank Geideck geäußert. Und es gab für uns auch insgesamt gar keinen Anlass, darüber nachzudenken, an der Besetzung des Trainerstabes etwas zu ändern.
Die Aussagen von Berti Vogts bei Sport1 sind in den Medien schon eingeordnet und kommentiert worden. Gibt es dem von Seiten Borussias noch etwas hinzuzufügen?
Rainer Bonhof: Nein, es bleibt dabei, dass wir uns dazu nicht äußern. Da soll sich jeder selbst ein Bild machen.













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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
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Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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