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NEWS: 24.02.2011

Historie: Auswärtsfluch in Wolfsburg beendet

Historie: Auswärtsfluch in Wolfsburg beendet
Joris van Hout traf damals zum 1:0 und bereitete das 3:1 vor.

Vor jeder Bundesligapartie beleuchten wir ein Spiel aus der Historie gegen den aktuellen Gegner. Heute blicken wir auf Borussias 3:1-Sieg beim VfL Wolfsburg am 22. November 2003 zurück.

Nach einer 14-monatigen Durststrecke beendete Borussia damals ihren Auswärtsfluch. Zugleich war es der erste Sieg im siebten Spiel unter Trainer Holger Fach. „Diesmal haben wir das Glück gehabt, was wir sonst nicht hatten. Allerdings hat meine Mannschaft auch immer nach vorne gespielt, wenn es möglich war“, sagte Fach. Sein Team wirkte aufgrund des langen Wartens auf einen Erfolg nicht verunsichert und startete offensiv ins Spiel. Die Gäste setzten die Wolfsburger fast permanent unter Druck und wurden am Ende dafür belohnt. „Ich bin sehr froh, dass wir endlich wieder gewonnen haben“, meinte Fach.

Sein zuvor angeordnetes Trainingslager in Ilsenbüttel schien seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Auch von einem Schuss von Wölfe-Spielmacher Andres D´Alessandro, den VfL-Keeper Jörg Stiel an die Latte lenkte, ließen sich die Fohlen nicht von ihrem Weg abbringen. Belohnt wurde ihr mutiges Spiel bereits in der elften Minute, als Joris van Hout nach einer Ecke von Jonas Kolkka den Ball per Kopf über die Linie drückte. Im Anschluss eroberten die Gäste sich vor 22.137 Zuschauern in der VW-Arena viele Bälle im Mittelfeld und versuchten es mit schnellen Pässen in die Spitze. Igor Demo (20.) und Kolkka (24.) verpassten es aber bei ihren Gelegenheiten, auf 2:0 zu erhöhen.

Stiel rettete dreimal gegen Baiano

Das rächte sich in der 31. Minute, als Stefan Schnoor nach einer Ecke von D´Alessandro per Kopf das 1:1 erzielte. Nun fanden die Hausherren besser in die Partie, Fernando Baiano scheiterte aber kurz vor und zweimal nach der Pause an Stiel. In dieser Phase sah es nicht unbedingt nach dem lang ersehnten Auswärtssieg aus. Mit der Einwechslung von Bradley Carnell stellte Fach dann aber personell um, dadurch bekam sein Team wieder mehr Kontrolle über das Spiel, und wiederum führte eine Ecke zum Tor – diesmal schlug Bernd Korzynietz die Kugel herein, und Arie van Lent köpfte sehenswert zum 2:1 ein.

Wolfsburg zeigte sich nun geschockt, während die Borussen jetzt wieder wesentlich präsenter in den Zweikämpfen waren. Aus einem gewonnenen, direkten Duell resultierte in der 77. Minute auch die Entscheidung. Van Hout eroberte im Mittelfeld den Ball und spielte ihm auf Kolkka. Der Finne ging auf und davon und traf mit einem trockenen Flachschuss ins Eck. In der Schlussphase geriet der Mönchengladbacher Sieg nicht mehr in Gefahr, Kolkka und Ivo Ulich hätten sogar die Führung noch ausbauen können. „Die Mannschaft hat sich diesen Erfolg redlich verdient“, bilanzierte Fach.

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