Thorben Marx wurde gestern bereits in der 38. Minute eingewechselt, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern. Wir sprachen am heutigen Vormittag mit dem Mittelfeldspieler.
Thorben, was waren in deinen Augen die Gründe für die gestrige Niederlage gegen Wolfsburg?
Marx: Ich denke, dass wir insgesamt kein gutes Spiel gemacht haben, außer die letzte halbe Stunde vielleicht, wo wir noch ein bisschen Druck gemacht haben. Aber in der ersten Halbzeit haben wir viele einfache Fehlpässe gespielt, sicherlich hat uns Wolfsburg auch sehr unter Druck gesetzt. Sie waren sehr aggressiv und haben uns nicht ins Spiel kommen lassen. Damit hatten wir Probleme.
Warum konntet ihr den Schwung vom ersten Heimsieg am vergangenen Wochenende nicht mitnehmen?
Marx: Jedes Spiel geht wieder bei null los. Es ist dann auch immer schwer zu sagen, dass man letzte Woche eine gute Leistung gebracht hat und dass das jetzt automatisch genauso sein wird. Außerdem hat Wolfsburg ganz anders gespielt als Schalke es gemacht hat, alleine schon von der taktischen Ausrichtung her. Wir haben dann nicht unser Spiel durchziehen können, haben kopflos agiert und sind nicht ins Spiel gekommen. Durch den Anschlusstreffer haben wir noch mal ein bisschen Hoffnung geschöpft, aber es hat dann einfach nicht mehr sollen sein zum Schluss.
Du wurdest bereits in der 38. Minute für Roman Neustädter eingewechselt. Was hat der Trainer vorher zu dir gesagt?
Marx: Es war so, dass wir im Mittelfeld nicht präsent genug waren und er hat sich von meiner Einwechslung versprochen, dass ich mehr Stabilität rein bringe. Aber ich denke auch nicht, dass es gestern ein Problem von nur einem Spieler war, sondern dass wir als Mannschaft nicht unsere Leistung gebracht haben.
Warum habt ihr euch so schwer getan, Diego in den Griff zu bekommen?
Marx: Wie gesagt, wir haben als Mannschaft nicht kompakt genug agiert und es ist natürlich für jeden Spieler schwer in Eins-gegen-Eins-Situationen gegen Diego. Da hat er einige Qualitäten. Das muss man dann versuchen als Mannschaft aufzufangen, aber das haben wir nicht so gut hinbekommen.
Die Situation wird durch die Niederlage nicht einfacher, was macht dich zuversichtlich, dass es dennoch zum Klassenerhalt reichen wird?
Marx: Wir haben eigentlich in jedem Spiel unsere Chancen. Und meiner Meinung nach können wir auch gegen jede Mannschaft in der Bundesliga gewinnen. Wir müssen in Zukunft einfach konzentrierter sein. Es ist natürlich auch klar, dass wir aus den letzten zehn Spielen keine 30 Punkte holen, sondern dass es ganz eng wird bis zum Schluss. Wir werden auf jeden Fall bis zum Schluss kämpfen und ich gehe auch davon aus, dass wir es noch schaffen.
Jetzt geht es am kommenden Samstag zuhause gegen Hoffenheim. Was erwartest du für ein Spiel?
Marx: Erst mal müssen wir die Niederlage von gestern verdauen und dann werden wir uns gezielt auf das Spiel vorbereiten. Wir müssen wieder versuchen unser Spiel durchzuziehen, so wie gegen Schalke. Wir müssen wieder aggressiv sein und als Mannschaft auf dem Platz stehen. Dann bin ich auch überzeugt davon, dass wir die drei Punkte holen werden.













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