Klaus Ackermann, der zwischen 1967 bis 1969 genau 60 Bundesligapartien für den VfL absolvierte, wird am heutigen 20. März 65 Jahre alt. Borussia wünscht auf diesem Wege alles Gute!
Insgesamt 260 Bundesligaspiele bestritt Ackermann in seiner Profikarriere für Borussia Mönchengladbach, den 1. FC Kaiserslautern und Borussia Dortmund. Sein Debüt im deutschen Oberhaus gab er aber im VfL-Trikot, nicht nur deshalb ist er bis heute mit dem Verein verbunden. „Ich war zwar nur zwei Jahre in Gladbach, aber es war eine sehr schöne Zeit, an die ich mich gerne zurück erinnere. Wir haben damals wirklich tollen Fußball gespielt“, berichtet der frühere Linksaußen. Nach drei Jahren in der Regionalliga West bei Preußen Münster kam Ackermann im Sommer 1967 an den Niederrhein. Seinen Einstand bei seinem neuen Club gab er gleich am ersten Spieltag, beim 4:3-Auswärtssieg auf Schalke. Das erste Tor für Borussia ließ auch nicht lange auf sich warten, beim 4:0-Erfolg bei Werder Bremen am dritten Spieltag steuerte er die zwischenzeitliche 2:0-Führung bei. Sein siebter Treffer beim 1:0-Erfolg in Kaiserslautern am 21. Spieltag ist ihm allerdings noch präsenter, „denn zwei Tage vorher wurde mein Sohn Frank geboren“, berichtet Ackermann, der in 60 Bundesligaspielen für die Fohlen insgesamt elf Treffer erzielte.
Trotz seiner erfolgreichen Zeit und eines noch für ein Jahr gültigen Vertrags entschied er sich dennoch im Sommer 1969 dazu, den VfL zu verlassen und nach Kaiserslautern zu wechseln. „Hennes Weisweiler holte damals auf meiner Position Ulrik Le Fevre. Da ich nicht auf der Bank sitzen wollte, bin ich in die Pfalz gegangen“, erklärt Ackermann. Fünf Jahre schnürte er für die Roten Teufel seine Schuhe, ebenso lang war er anschließend auch beim BVB unter Vertrag. Nach einer Saison in der 2. Bundesliga Nord beim SC Herford beendete Ackermann 1980 seine Laufbahn, und er startete eine zweite Karriere. Zunächst schloss er erfolgreich eine Lehre als Tischler ab. In diesem Beruf arbeitete er aber nicht lange, denn schon bald fand er den Weg in eine Versicherung und später zu einer Bank, in der bis heute als Prokurist arbeitet. „Mein Job ist ein wenig vergleichbar mit dem eines Trainers. Ich baue junge Leute ein, schule sie und entwickele sie weiter“, sagt Ackermann, der inzwischen in Bönen im Kreis Unna lebt.
Den Weg des VfL verfolgt er noch, beim 2:1-Sieg gegen den FC Schalke 04 vor wenigen Wochen war er erstmals im BORUSSIA-PARK zu Gast. „Es ist ein wunderbares Stadion und was mir ebenfalls imponiert hat, ist, dass Borussia auch jetzt noch eine große Familie ist, bei der man sich einfach wohl fühlt, wenn man dorthin kommt“, sagt Ackermann. Ein großes Fest zu seinen 65. Geburtstag veranstaltet er nicht. „Ich werde heute ein wenig in der Bank feiern und später im Kreise der Familie, das muss reichen“, meint der Jubilar.














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Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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