Roger Roebben, der von 1974 bis 1976 beim VfL unter Vertrag stand, wird am heutigen 14. März 60 Jahre alt. Borussia wünscht auf diesem Wege alles Gute!
Roebben darf sich UEFA-Pokalsieger und Deutscher Meister nennen, auch wenn er in seiner zweijährigen Zeit bei Borussia kein einziges Pflichtspiel für den VfL bestritt. Der legendäre Borussia-Coach Hennes Weisweiler holte den damals 23-jährigen Belgier nach Mönchengladbach, weil er von der Schusskraft des Stürmers angetan war. Nach seinem Wechsel von VV Waltwilder zum VfL hatte Roebben jedoch das Pech, dass seinerzeit nur zwei Ausländer gleichzeitig eingesetzt werden durften. „Meine Konkurrenten waren Henning Jensen und Allan Simonsen, deswegen war es sehr schwierig für mich, in die Mannschaft zu kommen“, berichtet Roebben. Ein paar Tore schoss er für den VfL aber doch – in Freundschaftsspielen. Am 25. September 1974 traf er beim 5:2-Sieg gegen eine Stadtauswahl Ahlens und beim 8:0-Erfolg gegen den VfL Neuwied am 30. April 1975 sogar doppelt. Unter Weisweiler saß er aber bei Pflichtspielen meist auf der Ersatzbank, das war unter dessen Nachfolger Udo Lattek anders. „Wir konnten nicht so gut miteinander, deswegen war ich bei ihm nie mehr im Kader“, sagt Roebben. Aus diesem Grund entschloss sich der Angreifer, Borussia im Jahre 1976 wieder zu verlassen und ging zurück in sein Heimatland. Dort spielt er zunächst zwei Jahre für Lierse SK und anschließend fünf Jahre für den FK Tongeren.
In Belgien war Roebben – ganz anders als in Mönchengladbach – immer Stammspieler. Dennoch blickt er mit positiven Gefühlen auf seine Zeit bei Borussia zurück. „Ich habe das immer mit Sonn- und Werktagen verglichen. Und die Sonntage waren die Zeit, die ich bei Borussia verbringen durfte“, sagt Roebben. Vor allem an die professionellen Bedingungen bei den Fohlen erinnert er sich gerne zurück. „Meine Fußballschuhe wurden immer blank geputzt. So brauchte ich damals nur an mein Shampoo denken. Solch ein Luxus bot sich mir in Belgien nicht mehr“, sagt Roebben. Verbindungen zu Borussia hat er gut 35 Jahre nach seinem Abgang nicht mehr. „Mit dem Thema Fußball habe ich allgemein abgeschlossen, er interessiert mich inzwischen nicht mehr so sehr“, sagt Roebben, der nach seiner Karriere als selbstständiger Unternehmer in der Betonbau-Branche tätig war. Seit wenigen Wochen ist er nun in Rente. Seinen 60. Geburtstag feiert er heute im kleinen Kreis. „Im August bin ich mit meiner Frau 35 Jahren verheiratet, dann steigt ein großes Fest“, so Roebben.














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