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Borussia News

NEWS: 13.03.2011

„Glaube ist das Wichtigste“

„Glaube ist das Wichtigste“
So jubelte Dante nach dem späten Ausgleichstor in Bremen.

Abwehrmann Dante hatte mit seinem späten Ausgleichstor großen Anteil am Punktgewinn des VfL in Bremen. Nach dem heutigen Auslaufen sprachen wir mit Borussias Brasilianer.

Dante, bevor wir zum Spiel von gestern kommen, wie geht es deiner Nase?

Dante: Soweit ganz gut. Natürlich schmerzt sie ab und zu noch, aber das ist normal und absolut auszuhalten.

Du hast gestern wie schon unter der Woche im Training mit einer speziellen Maske gespielt. Schränkt so ein Schutz ein oder hast du dich mittlerweile schon daran gewöhnt?

Dante: Ich bin schon sehr froh, wenn die Maske wieder runter ist, aber ohne sie hätte ich nicht spielen können. Es ist schon etwas komisch, mit so einem Ding auf der Nase zu spielen. Das Sichtfeld ist doch ein klein wenig eingeschränkt, von innen ist sie blau und daran muss man sich gewöhnen.

Beim Tor hat dich das aber nicht irritiert …

Dante: (lacht) Das Tor habe ich ja auch nicht mit der Nase, sondern eher mit den Haaren gemacht.

Kommen wir zum Spiel, ich kann mir vorstellen, dass ihr zwar mit dem Ergebnis, aber nicht mit dem ganzen Spiel zufrieden ward…

Dante: Stimmt, in der ersten Halbzeit haben wir alte Fehler gemacht. Wir sind nicht ins Spiel gekommen, standen zu weit weg von den Bremern, haben keinen Zugriff bekommen. Gerade die ersten 30 Minuten waren richtig schwach von uns. Da muss jeder von uns selbstkritisch mit dem Gezeigten umgehen. Darüber werden wir reden und auch das wird analysiert.

Mit etwas Glück und einem dank einiger starker Paraden von Logan Bailly geht es dann „nur“ mit 0:1 in die Kabine. Was hat der Coach in der Pause angesprochen, damit es dann im zweiten Durchgang besser läuft?

Dante: Uns war klar, dass wir auch höher hätten zurückliegen können. Bremen hat eine richtig gute Mannschaft, warum sie so weit unten stehen, ist nur schwer zu erklären. Schon während der ersten Hälfte haben wir umgestellt und nach der Pause haben wir dann mutiger nach vorne.

Ist so ein später Ausgleich dann fast wie ein Sieg?

Dante: Nein, das sehe ich nicht so. Wir haben einen Punkt geholt und mehr nicht. Natürlich kommt das Unentschieden einem kurz nach dem Spiel dann fast wie ein Sieg vor, aber es war nur ein Punkt. Aber ich betone, ein wichtiger, vor allem für den Kopf.

Habt ihr den überhaupt noch daran geglaubt, dass ihr in der Schlussphase noch eine Torchance bekommt?

Dante: Der Glaube ist das Wichtigste. Du musst immer positiv bleiben, musst immer daran glauben, dass noch etwas passieren kann.

Wie hast du die Szene zum 1:1 gesehen?

Dante: Über Standardsituationen hast du immer die Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Juan Arango spielt den Ball perfekt rein, der Ball wird Richtung Tor gespielt und wenn ich nicht mehr dran gehe, wird er auch gefährlich. Aber so stand ich eben goldrichtig.

Für euch geht es bereits Freitag mit dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern weiter, was für eine Partie erwartest du?

Dante: Kaiserslautern hat gestern gewonnen, dadurch haben sie wieder mehr Selbstvertrauen bekommen. Es wird darauf ankommen, wer den Erfolg mehr will. Über die Bedeutung des Spiels brauche ich nicht mehr viel sagen, wir wollen unbedingt gewinnen und das werden wir auch von Beginn an zeigen.

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