Lothar Matthäus, der von 1979 bis 1984 beim VfL spielte, wird am heutigen 21. März 50 Jahre alt. Borussia wünscht auf diesem Wege alles Gute!
Ein Weltstar wurde Lothar Matthäus erst nach seiner Zeit beim VfL. Aber der Grundstein wurde bei Borussia gelegt. Im Sommer 1979 wechselte der damals 18-Jährige vom FC Herzogenaurach an den Niederrhein. Unter seinem Trainer und Förderer Jupp Heynckes setzte er sich sofort durch und erkämpfte sich einen Platz im Mittelfeld der ersten Elf. Und gleich in seiner ersten Saison für Borussia erreichte Matthäus mit der Mannschaft das Finale des UEFA-Pokals, in dem sich der VfL allerdings Eintracht Frankfurt geschlagen geben musste. Im Sommer wurde Matthäus dann von Nationaltrainer Jupp Derwall für den Kader für die Europameisterschaft 1980 in Italien nominiert. Anfangs war Matthäus sowohl bei Borussia als auch in der Nationalelf die klassische „Nummer 6“, Wachhund für die Spielmacher der Gegner. Er schaltete von Maradona über Platini bis Magath alle Großen aus. Zur Saison 1984/85 wechselte Matthäus dann zum Ligakonkurrenten FC Bayern München.
Nach vier Jahren führte ihn sein Weg nach Italien zu Inter Mailand, wo er ebenfalls vier Jahre blieb und dann im Sommer 1992 zu den Bayern zurückkehrte. Kurze Zeit später wurde Matthäus sowohl in der Nationalelf als auch bei den Bayern aus dem zentralen Mittelfeld auf die Libero-Position zurückbeordert. Auch von dieser Position aus hatte er großen Einfluss auf das Spiel und schaltete sich dank seiner überragenden Spielübersicht immer wieder mit kraftvollen Vorstößen ins Offensivspiel ein.
Seine außerordentliche Karriere als aktiver Spieler beendete Matthäus im Juni 2000 beim FC Bayern München. Insgesamt absolvierte er für Borussia und den FCB 464 Bundesligaspiele und erzielte dabei 121 Tore. Hinzu kommen 115 Spiele in der italienischen Serie A für Inter Mailand, in denen er 40 Treffer erzielte. Matthäus nahm als Spieler an fünf Weltmeisterschaften teil (1982, 1986, 1990, 1994, 1998) und ist mit 150 Länderspielen bis heute deutscher Rekordnationalspieler. Als Kapitän führte er Deutschland 1990 zum dritten WM-Titel und ist einer von vier Ehrenspielführern der Nationalmannschaft. Außerdem wurde Matthäus zweimal Weltfußballer des Jahres (1990, 1991).
Im Jahr 2001 begann er seine Karriere als Trainer bei Rapid Wien, wo er bis zum Sommer 2002 tätig war. Im Winter desselben Jahres wurde er für knapp zwölf Monate Trainer bei Partizan Belgrad in Serbien. Von 2004 bis Ende 2005 übernahm er die Nationalelf von Ungarn, bevor es ihn für ungefähr eineinhalb Monate nach Brasilien zu Atletico Paranaense zog. Im Mai 2006 unterschrieb er einen Vertrag beim FC Red Bull Salzburg und war bis zum Juni 2007 Co-Trainer an der Seite von Giovanni Trapattoni. Ungefähr ein Jahr später unterschrieb Matthäus einen Vertrag bei Maccabi Netanya in Israel, wo er bis zum April 2009 blieb. Seit September 2010 ist er nun als bulgarischer Nationaltrainer tätig.














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Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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