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Borussia News

NEWS: 16.03.2011

Historie: Borussia kontert den FCK eiskalt aus

Historie: Borussia kontert den FCK eiskalt aus
Christian Hochstätter brachte Borussia beim 4:0-Erfolg gegen den FCK im Jahr 1994 in Führung.

Vor jeder Bundesligapartie beleuchten wir ein Spiel aus der Historie gegen den aktuellen Gegner. Heute blicken wir auf Borussias 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern am 11. November 1994 zurück.

„Deutscher Meister wird nur der VfL“, sangen die 31.500 Fans im Bökelbergstadion begeistert und feierten damit ihre Borussia, die mit dem 4:0-Sieg gegen die Roten Teufel ihre Serie auf 14:2-Punkte ausbaute und damit in der Tabelle hoch auf Rang drei kletterte. Der Erfolg war verdient, weil sich die Gastgeber als das effektivere Team erwiesen. Vor allem in der ersten halben Stunde ging es hin und her. Erst knallte Heiko Herrlich den Ball an den Pfosten (22.), dann setzte Stefan Kuntz die Kugel per Kopf an die Latte und traf im Nachschuss noch einmal den Querbalken. In der 33. Minute war erneut der Gäste-Stürmer im Blickpunkt, seinen Kopfball kratzte Peter Wynhoff aber von der Linie. Im direkten Gegenzug gab Thomas Kastenmaier den Ball nach innen, Christian Hochstätter zog aus 18 Metern ab und traf zum 1:0 (34.). „Ich glaube, heute hätten wir auch einen Rückstand weg gesteckt, aber natürlich gibt so eine Führung immer viel Sicherheit“, sagte Hochstätter später.

Nach dem Wechsel erhöhten die Pfälzer zunächst noch einmal den Druck und wären durch Martin Wagner, der freistehend aus knapp zehn Metern vorbei köpfte, fast zum Ausgleich gekommen. Borussia verlagerte sich aufs Kontern und tat das äußerst erfolgreich. Nach einer langen Linksflanke von Jörn Neun stand Heiko Herrlich in der Mitte und köpfte zum 2:0 (51.) ein. „Das war eine Super-Hereingabe von Jörg, einfach weltklasse“, bedankte sich der Angreifer bei seinem Vorbereiter. Nur sechs Minuten später spielte Stefan Effenberg einen tollen Pass in den Lauf von Neun. Der fackelte nicht lange, versenkte den Ball im langen Eck und sorgte damit frühzeitig für die Entscheidung. „Stefan hat eine gewisse Siegermentalität mitgebracht, und die ist einfach ansteckend“, sagte Wynhoff. Trotz des 0:3-Rückstandes gaben sich die Gäste nicht auf, hatten aber an diesem Tag einfach kein Glück, sowohl Pavel Kuka als auch Kuntz trafen erneut nur Aluminium. Besser machte es auf der Gegenseite wiederum Herrlich, der in 74. Minute mit einem feinen Lupfer den Endstand herstellte.

„Wer um einen Uefa-Cup-Platz mitspielt, der ist automatisch auch ein Titelanwärter. Wir werden jedenfalls nicht locker lassen und versuchen, das Optimale herauszuholen“, kündigte der damalige VfL-Coach Bernd Krauss nach dem fünften Sieg in Serie an. Für den Titel reichte es am Ende der Saison zwar nicht, doch immerhin landete Borussia mit 43:25-Punkten auf dem fünften Rang und hätte sich damit auch ohne den anschließenden DFB-Pokalsieg für das internationale Geschäft qualifiziert. Das tat damals übrigens auch der FCK, der die Saison 94/95 mit 46:22-Zählern als Vierter abschloss.

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