Nach dem gestrigen 0:1 gegen Kaiserslautern spricht VfL-Coach Lucien Favre über…
…die Bedeutung der Niederlage: Die Niederlage ist eine große Enttäuschung für uns alle, und jetzt wird es natürlich sehr, sehr schwierig für uns. Wir haben gut begonnen und wollten so schnell wie möglich ein Tor erzielen, das hat aber leider nicht geklappt. Nach 15, 20 Minuten haben wir zu überhastet und zu viel durch die Mitte statt über die Außen gespielt. Dadurch hatten wir zu viele unnötige Ballverluste. Kaiserslautern war sehr kompakt und gut organisiert, und hat nach der Pause viel Druck ausgeübt, deshalb hatten sie am Ende den Sieg auch verdient.
…die zweite Hälfte: Es war in Ordnung mit einem 0:0 in die Pause zu gehen, wir hatten in der zweiten Hälfte noch genug Zeit, um einen Treffer zu erzielen. Wir haben aber auch nach dem Wechsel viel zu kompliziert gespielt. In der Antizipation zwischen Offensive und Defensive waren wir oft einen Schritt zu spät. Am Ende hatten wir in Marco Reus, Mike Hanke, Karim Matmour und Patrick Herrmann vier Stürmer auf dem Platz, aber das hat überhaupt nichts gebracht, weil wir total das Gleichgewicht verloren haben. Man muss die richtige Mischung finden, das hat aber gestern leider nicht funktioniert, weil wir zu oft den Weg durchs Zentrum gesucht, aber keine Lücke gefunden haben.
…die mentale Seite: Vielleicht haben wir im Vorfeld zu viel über das Gewinnen gesprochen. Es ist vom Spiel des Jahres geredet worden, und wir haben nur an den Dreier gedacht, dabei haben wir haben vergessen, einfach zu spielen. Je länger es 0:0 stand, umso mehr kam der Gedanke auf: „Wir müssen, wir müssen, wir müssen…“, das war nicht einfach zu beherrschen.
…das entscheidende Gegentor zum 0:1: Logan hat einen Fehler gemacht hat, das weiß er selbst auch, aber wir dürfen nicht vergessen, was er bislang für uns geleistet hat. Er hat bis jetzt hervorragend gespielt, gestern hat er einen großen Fehler gemacht, das ist bitter, aber alle machen Fehler, nur wenn der Torwart einen begeht, ist er meist entscheidend. Aber das gehört zum Fußball dazu, wir können das nicht mehr ändern und müssen versuchen, nach vorne zu schauen.
…über die Spiele gegen die direkten Konkurrenten: Wir tun uns schwer, wenn wir das Spiel selber machen müssen, das bereitet uns leider viele Probleme. Das ist ein Grund, wieso wir gegen die direkten Konkurrenten so wenig Punkte geholt haben.
…Borussias Chancen im Abstiegskampf: Die Aufgabe war schon bei meiner Ankunft hier sehr schwierig, und jetzt ist sie natürlich noch schwieriger. Viele so genannten Experten haben gesagt, dass wir im Falle einer Niederlage gegen Kaiserslautern tot sind. Das denke ich aber nicht, ich bin optimistisch-realistisch, und die Chance ist noch immer da. Unser Restprogramm ist extrem schwer, wir spielen unter anderem noch gegen München, in Dortmund, in Hannover und in Mainz, aber wir werden weiter arbeiten, an uns glauben und unser Bestes versuchen. Es sind noch 21 Punkte im Spiel, es ist klar, dass wir in diesen sieben Spielen Top-Leistungen bringen müssen, wenn wir den Klassenverbleib noch schaffen wollen.
…die Länderspielpause: Es ist klar, dass wir in den kommenden zwei Wochen nicht nur viel trainieren müssen, sondern ich auch viele Gespräche mit den Spielern führen muss, um sie wieder aufzurichten. Die Moral ist nach diesem Rückschlag gestern sehr weit unten, aber uns bleiben 14 Tage Zeit, um ums auf das Spiel in München vorzubereiten, und diese Zeit werden wir nutzen, um wieder aufzustehen.













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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
Gestern
Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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