Suchen

Borussia News

NEWS: 22.03.2011

„Es sollen ruhig alle denken, dass wir schon weg sind“

„Es sollen ruhig alle denken, dass wir schon weg sind“
Sportdirektor Max Eberl

Standpunkt: Borussias Sportdirektor Max Eberl über Borussias Situation im Abstiegskampf, die Kaderplanungen und den ersten Zugang für die neue Saison.

Max, Borussia hat am Freitag mit dem 0:1 gegen Kaiserslautern einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt einstecken müssen. Allerdings hat sich der Abstand auf den Relegationsplatz nicht vergrößert, es ist bei fünf Punkten geblieben. Bis zu Platz 15 sind es sechs Punkte Rückstand. Wie sind Borussias Aussichten, es noch zu schaffen?

Max Eberl: Mit jedem Spiel weniger werden die Aussichten natürlich nicht besser, insofern war die Niederlage gegen Kaiserslautern natürlich eine große Enttäuschung. Aber fünf Punkte kann man in sieben Spielen durchaus noch aufholen. Den Gefallen, jetzt schon aufzugeben, werden wir unseren Konkurrenten nicht tun. Es sollen ruhig alle denken, dass wir schon weg sind. Gegen diesen Strom werden wir weiter anschwimmen.

Hat sich am Wochenende die Lage im Tabellenkeller grundsätzlich geändert?

Max Eberl: Nein, von Schalke 04 auf Platz zehn abwärts sind noch alle Mannschaften involviert. An den kommenden Spieltagen stehen noch einige direkte Duelle dieser Mannschaften an, so dass die Sache bis zum Ende offen bleiben wird, da bin ich sicher. Natürlich haben wir die schlechteste Ausgangsposition, vor allem, weil wir gegen unsere direkten Konkurrenten nicht gepunktet haben. Aber wir werden bis zum Schluss dranbleiben.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gerade an den letzten Spieltagen noch einmal überraschende Ergebnisse und unerwartete Wendungen vorkommen. Nährt auch das die Hoffnung, dass noch etwas möglich ist?

Max Eberl: So lange es eine rechnerische Chance gibt, ist auch noch etwas möglich. Borussia hat es in der Saison 1997/98 doch selbst erlebt: Damals gab es am 30. Spieltag eine total enttäuschende 0:3-Heimniederlage gegen Duisburg und man hatte vier Spieltage vor Schluss vier Punkte Rückstand auf Platz 15. Da glaubte auch niemand mehr daran, dass Borussia es noch schafft. Zwei Spieltage vor Schluss hatte man noch immer drei Punkte Rückstand. Und dann hat Borussia die letzten beiden Spiele gewonnen und sich noch gerettet. Warum sollten wir jetzt also sieben Spieltage vor dem Ende mit fünf Punkten Rückstand aufgeben?

Für die Medien scheint der Abstieg trotzdem schon besiegelt und es scheinen nur noch die Planungen für die nächste Saison zu interessieren …

Max Eberl: Die Planungen laufen immer, das ganze Jahr über beschäftigt man sich mit dem Kader und der möglichen Zusammenstellung für die nächste Saison. Und nicht jeder Transfer ist abhängig von der Liga, in der man spielt. Was unsere Mannschaft angeht, wissen wir genau, wie wir planen können. Bis auf einen sind alle über Juni 2011 hinaus laufenden Verträge sowohl für die 1. als auch für die 2. Liga gültig. Es ist also keineswegs so, dass uns die Spieler nach Saisonende einfach verlassen können. Aufgrund der Vertragsgestaltungen sind wir es, die entscheiden können. Im Moment steht das alles aber nicht im Fokus, wir konzentrieren uns darauf, den Klassenerhalt zu schaffen.

Trotzdem wird kolportiert, dass einzelne Spieler trotz laufender Verträge ihre Zukunft nicht bei Borussia sehen.

Max Eberl: Jeder Spieler hat seinen Vertrag mit vollem Verstand unterschrieben. Die Spieler sollen sich damit beschäftigen, den Klassenerhalt zu schaffen. Das sind sie dem Verein und seinen Fans schuldig. Alles andere sollten sie ganz weit nach hinten schieben.

Zurück zu den Planungen für die kommende Saison: Der australische Offensivspieler Mathew Leckie soll der erste Zugang für die Spielzeit 2011/12 sein …

Max Eberl: Er hat am Montag bei unseren Ärzten die medizinischen Untersuchungen gemacht. Jetzt ist er mit der australischen Nationalmannschaft im Trainingslager. Wenn die Länderspiele gelaufen sind, und die Medizinchecks in Ordnung waren, wird er bei uns einen Vertrag unterschreiben.

Weitere News

„Sehr guter Fang gelungen“

„Sehr guter Fang gelungen“ 23.05.2012

Standpunkt: Vizepräsident Rainer Bonhof spricht über Neuzugang Granit Xhaka, Borussia mögliche Gegner in den Champions League-Playoffs und das verlorene Endspiel des FC Bayern München.

„Keine Überraschung, dass alle dabei sein wollen“

„Keine Überraschung, dass alle dabei sein wollen“ 16.05.2012

Standpunkt: Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers über den Dauerkartenverkauf, die Obergrenze von 30.000 Saisontickets und den Umbau des Fanshops.

Der BORUSSIA-PARK in 3D

Der BORUSSIA-PARK begehbar in 3D, sieh dir das Stadion an, wann immer du willst, tritt ein, 24 Stunden am Tag.

Voting

Voting

bet-at-home.com

Zu unserem Twitter-Profil
Zu unserer Facebook-Seite
BöklunderBitburger