Mittelfeldspieler Roman Neustädter war gestern beim Länderspiel im BORUSSIA-PARK und freut sich auf das Spiel in München.
Roman, genau wie einige deiner Mitspieler hast du gestern Abend die Chance genutzt, die Deutsche Nationalmannschaft live im BORUSSIA-PARK anzusehen. Wie erklärst du dir die 1:2-Niederlage gegen Australien?
Roman Neustädter: Bis zum 1:0 war es ja ein ordentliches Spiel von Deutschland, sie hatten das Spiel unter Kontrolle und auch die Chance, zu erhöhen. Dann fiel das 1:1 und kurz darauf durch eine möglicherweise unglückliche Elfmeterentscheidung das 1:2. Danach hatte ich den Eindruck, dass die Mannschaft vielleicht etwas müde war nach dem Spiel von Samstag. Auch wenn die Niederlage sicherlich ärgerlich war: der Sieg gegen Kasachstan war viel wichtiger.
Den einen oder anderen deutschen Nationalspieler wirst du am Samstag wiedersehen, wenn Borussia beim FC Bayern antritt. Wie ist gut eine Woche nach dem 0:1 gegen Kaiserslautern und drei Tage vor dem Spiel beim Rekordmeister die Stimmung in der Mannschaft?
Roman Neustädter: Die ersten Tage nach dem Lautern-Spiel waren nicht so schön, keine Frage, das war eine ganz, ganz bittere Niederlage für uns. Aber das Spiel haben wir abgehakt. Wir haben in der vergangenen Woche hart gearbeitet, in den Niederlanden ein erfolgreiches Testspiel bestritten und sind nun mitten in der letzten Vorbereitung auf das München-Spiel. Gegen die Bayern zu spielen ist immer etwas Besonderes, wir freuen uns sehr auf das Spiel.
Man sagt vor Auswärtsspielen bei den Bayern gerne: „Das ist ein Spiel, bei dem die Mannschaft nichts zu verlieren hat.“ Das trifft auf dieses Spiel angesichts der aktuellen Tabellensituation aber nicht zu, oder?
Roman Neustädter: Das ist absolut richtig. Wir haben nur noch sieben Spiele, haben nichts zu verschenken und müssen das Bestmögliche aus den Spielen heraus holen – das gilt natürlich auch für das Spiel bei den Bayern.
Wie wollt ihr das anstellen?
Roman Neustädter: Wir müssen kompakt stehen, die offensiven Außen der Bayern doppeln, wenn es gefährlich wird – und natürlich eigene Chancen suchen und die auch nutzen. Sei es durch schnelle und konsequent abgeschlossene Konterangriffe oder über Standardsituationen. Dann ist auch in München für uns was möglich.














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Die Uefa war heute zu Gast im BORUSSIA-PARK: Es war ein erster Besuch wegen der Champions League. Ende Juni kommt erneut eine Delegation.
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Vom 18.05.2012
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