Vor dem Bundesligaspiel Borussias gegen den SC Freiburg am morgigen Samstag (Anpfiff: 15.30 Uhr) werfen wir einen Blick auf die Statistik.
Bislang gab es 19 Bundesliga-Duelle zwischen Mönchengladbach und Freiburg. Die Statistik spricht dabei nur leicht für die Gäste, die bislang sechs Spiele für sich entschieden. Borussia gewann fünf, achtmal trennten sich beide Mannschaften unentschieden. Vor eigenem Publikum sieht es dagegen deutlich besser aus. In jedem Bundesliga-Heimspiel gegen Freiburg schoss der VfL mindestens ein Tor. Viermal ging er als Sieger vom Platz, viermal gab es weder Sieger noch Verlierer. Der einzige Bundesliga-Sieg des SCF in Mönchengladbach ist mehr als 16 Jahre her, am 1. April 1995 behielt er damals 2:1 die Oberhand.
Vier der letzten fünf Heimspiele gewonnen
Rein von der Punkteausbeute ist Borussia gemeinsam mit dem FC St. Pauli die schwächste Heim-Mannschaft. Beide haben zuhause bislang erst 15 Zähler geholt. Allerdings hat der VfL vier seiner letzten fünf Heimspiele gewonnen (2:1 gegen Schalke, 2:0 gegen Hoffenheim, 0:1 gegen Kaiserslautern, 5:1 gegen Köln, 1:0 gegen Dortmund). Der SCF holte auswärts 18 Zähler und gewann schon fünfmal, von den letzten sechs Auswärtsspielen verloren die Breisgauer allerdings vier. Am letzten Wochenende wartete der SCF jedoch mit einem 2:0-Erfolg beim HSV auf.
Mit den beiden Siegen gegen Dortmund (1:0) und in Hannover (1:0) gewann Borussia erstmals seit November 2009 wieder zwei Spiele in Folge und erstmals seit Mai 2009 behielt sie zwei Partien in Folge eine „weiße Weste“. In keinem der letzten acht Spiele ließen die Fohlen mehr als ein Gegentor zu – das gab es zuletzt in der Saison 1981/82 unter Trainer Jupp Heynckes. Überhaupt hat sich die Defensive unter Trainer Lucien Favre enorm stabilisiert. Waren es zuvor in 22 Saisonspielen 56 Gegentore, so kassierte Borussia seit dem Amtsantritt des Schweizers in zehn Spielen nur acht Gegentore – lediglich der Meister aus Dortmund musste in diesem Zeitraum weniger hinnehmen (sechs).
Reus traf neunmal, Cissé 22-mal
Bester VfL-Torschütze ist Marco Reus mit neun Toren. SC-Angreifer Papiss Demba Cissé langte bereits 22-mal hin und liegt damit nicht nur in der Bundesliga-Torjägerliste hinter Mario Gomez auf Rang zwei, sondern ist auch bester afrikanischer Torschütze innerhalb einer Bundesliga-Saison überhaupt. In seinen bislang zwei Partien gegen den VfL traf der Senegalese schon dreimal. Zwei davon erzielte er beim 3:0 im Hinspiel – dem bislang höchsten Saisonerfolg der Breisgauer. Bereits in der 19. Minute brachte Cissé den Sportclub in Front, kurz vor der Pause erhöhte Innenverteidiger Oliver Barth auf 2:0 (41). In der 59. Minute schlug Cissé zum zweiten Mal zu und sorgte somit für die vorzeitige Entscheidung.
Für zwei Borussen ist das Spiel ein Wiedersehen mit dem Ex-Club: Mo Idrissou bestritt zwischen 2007 und 2010 30 Bundesliga-Spiele (neun Tore) und 44 Zweitligaspiele (16 Tore) für Freiburg, Karim Matmour lief von 2005 bis 2008 im Unterhaus 79-mal (zehn Tore) für den SC auf.













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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
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Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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