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Borussia News

NEWS: 23.05.2011

Borussia schließt Geschäftsjahr mit Gewinn ab

Borussia schließt Geschäftsjahr mit Gewinn ab

Borussia Mönchengladbach hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Gewinn nach Steuern von 402.713 Euro abgeschlossen. Der Jahresumsatz lag bei 71,6 Millionen Euro, der Lizenzspieleretat betrug 27,5 Millionen Euro.

„Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers heute in einem Pressegespräch. „Die im Vergleich zum Geschäftsjahr 2009 deutlich niedrigeren Transfererträge wurden durch steigende Erträge im Sponsoring, Merchandising, Catering und im Bereich der TV-Erlöse ausgeglichen.“

Mit der Veröffentlichung des positiven Jahresergebnisses begegnet Borussia den von der „Initiative Borussia“ gestreuten Gerüchte, Borussia werde das Geschäftsjahr 2010 „mit einem Millionenverlust“ abschließen. „Borussia Mönchengladbach steht für solides wirtschaftliches Handeln. Das unterstreicht nicht zuletzt das Feedback der DFL, die uns wie in den Vorjahren für die Saison 2011/12 die Lizenz für die 1. und 2. Bundesliga ohne Bedingungen und Auflagen erteilt hat,“ erklärte Vizepräsident Siegfried Söllner.

„Keine Anteile oder Rechte verkaufen“

„Borussia hat keine TV-, Sponsoring-, Merchandising- oder Cateringrechte an Dritte verkauft, um die wirtschaftliche Situation optisch zu verbessern. Und das werden wir auch weiter nicht tun“, so Schippers. Der Verkauf von Rechten an der Vereinsvermarktung war in den vergangenen Jahren für viele andere Vereine ein Mittel, um in finanziellen Notsituationen dringend benötigtes Geld zu erhalten oder um kurzfristige Investitionen in ihre Mannschaften zu tätigen. Borussias seit 1999 amtierende Vereinsführung hat dagegen zunächst sämtliche veräußerte Rechte für den Verein zurückerworben und in den letzten Jahren alle Angebote interessierter Agenturen abgelehnt – und daran wird sich auch in der nächsten Zeit nichts ändern. „Wir werden keine Anteile oder Rechte verkaufen – das ist einer unserer Grundsätze“, erklärte Schippers.

Borussias Geschäftsführer betonte, dass der Club den Weg der Kontinuität und Nachhaltigkeit gehe, und weiterhin keine finanziellen Risiken oder Wagnisse eingehen werde. „Wir stecken jeden Euro, den wir erwirtschaften, in die Mannschaft. Wir werden aber nichts machen, was die Zukunft Borussias gefährdet“, so Schippers. „Borussia ist nicht reich, aber gesund. Wir haben eine positive Eigenkapitalquote von 13,3 Prozent, das sind knapp 16 Millionen Euro, schreiben im operativen Geschäft seit 2002 schwarze Zahlen. Der Spielbetrieb, also der Profikader, wird nicht mit Fremdkapital finanziert. Und das ist der Weg, den wir auch weiterhin gehen wollen.“

Auch für das Geschäftsjahr 2011 strebt Borussia wieder eine schwarze Null an. „Unser Ziel ist immer, Mehreinnahmen zu generieren, allerdings nicht auf Kosten der sportlichen Qualität der Mannschaft. Ganz im Gegenteil, wir sind der Überzeugung, dass sportlicher und finanzieller Erfolg wechselseitig ist.“ So werde Borussia auch in Zukunft den Kurs fortsetzen, auf die Jugend zu setzen, den Kader darüber hinaus aber auch punktuell mit routinierten Spielern zu verstärken. „Wir werden weiter solide und mit Geduld arbeiten, und sind fest davon überzeugt, dass dieser Weg der Nachhaltigkeit langfristig den größten Erfolg für Borussia bringt“, ergänzte Söllner.

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