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Borussia News

NEWS: 26.06.2011

Am Platz treffen sich alle Beteiligten

Am Platz treffen sich alle Beteiligten
Andreas Bluhm, Adam Szordykowski, Dirk Müller und Dr. Stefan Porten - Borussias "Medizinmänner" heute Vormittag am Rande des Trainingsplatzes

Gestern nach dem ersten Training unmittelbar vor dem gemeinsamen Abendessen nutzte VfL-Trainer Lucien Favre die Gelegenheit und stellte den Aktiven das Programm der kommenden Tage vor.

Der frühmorgendliche Lauf durch den angrenzenden Wald bildet in den Tagen in Bad Wörishofen noch vor dem Frühstück den Auftakt des Tages und die dritte tägliche Trainingseinheit. Mit den beiden Spielen am Donnerstag und am Samstag zusätzlich im Rückreisegepäck, dürften die Borussen relativ müde in einer knappen Woche zurück in Mönchengladbach ankommen. Doch ausruhen können sie erst später, denn nach der Heimreise steht direkt der Derby-Cup in Aachen an. „Es wird ein hartes Programm, das weiß ich, aber die Vorbereitung ist kurz. Nutzen Sie bitte die entsprechenden Ruhepausen am Tag, die sind sehr wichtig“, forderte der Coach seine Mannschaft auf, zwischen den Einheiten einen oder zwei Gänge zurück zu schalten.

Die Stunde der Physios

Zwischen den Einheiten schlägt dann die Stunde der Physiotherapeuten. Ein Trainingslager ist traditionell für die Physios ebenfalls eine Herausforderung, denn oft müssen sie bis sehr spät in den Abend dem kickenden Personal Pflege angedeihen lassen. Dreimal zwei Hände stehen den Spielern zur Verfügung, und erfahrungsgemäß nutzen die Spieler dieses Angebot im Laufe der Woche reichlich. „Ich hoffe, dieses Mal bleiben wir von Verletzungen verschont. Wir können müde nach Hause fahren, aber das Wichtigste ist, dass wir es gesund tun“, meint Sportdirektor Max Eberl angesichts der im vergangenen Sommer-Trainingslager einsetzenden Verletzungsmisere beim VfL. Für den Fall der Fälle steht Dr. Stefan Porten als Mannschaftsarzt bereit. Der Orthopäde ist Nachfolger des verstorbenen Mannschaftsarztes Dr. Jens-Felix Kühlmorgen und kommt aus derselben Klinik – dem St. Augustinus Krankenhaus in Düren. Porten ist ab sofort neben Dr. Stefan Hertl und Dr. Heribert Ditzel dritter Mannschaftsarzt und passt bestens ins Team der medizinischen Abteilung. Er kannte Jens-Felix Kühlmorgen, arbeitet aber in einer anderen Abteilung. Der gebürtige Mönchengladbacher spielt selbst Tennis und ist als zusätzlich ehemaliger Sportstudent mit Abschluss an vielen Sportarten interessiert. „Ich bin hier im Kreise der Borussen sehr gut aufgenommen worden, das ist sehr angenehm und es macht Spaß“, sagt der 34-Jährige VfL-Fan, der jeden Tag eng mit den Physiotherapeuten zusammen arbeitet.

Immer am Ball

Marcus Breuer und Rolf Hülswitt komplettieren die Staff, ohne die beiden wäre ein reibungsloser Ablauf deutlich infrage gestellt. Nicht nur, dass Breuer den Bus fährt, er kümmert sich mit Hülswitt um die Ausrüstung und Kleidung der Spieler, schließlich muss auch das Material in diesen Tagen in Bayern noch häufiger als gewohnt ran. Immer am Ball bleiben auch die beiden Kollegen aus Borussias Presseabteilung, die für das Fohlen.TV zuständig sind. Sie verlassen das Hotel nie ohne ihre Kamera und halten ständig die Augen offen, wo es gute Bilder aufzunehmen gibt. Viele Randberichte und die beiden Testspiele gegen Greuther Fürth und den 1. FC Heidenheim runden das Angebot des Fohlen.TV ab – in diesen Tagen lohnt es sich noch einmal mehr als sonst, ein Abo abzuschließen.

Wer das nicht möchte, erhält auf dieser Homepage in Textform alles Wichtige. Die regelmäßigen Pressegespräche mit Spielern und Verantwortlichen und zusätzliche Geschichten rund um den Aufenthalt gibt es natürlich ausführlich auf borussia.de. Die beiden Spiele werden wir live über unseren Twitterkanal begleiten, hin und wieder werden wir unsere Minikamera mit zum Training nehmen, um auf youtube im BorussiaTV etwas Atmosphäre rüber zu bringen. Dabei sind die Presseleute des VfL natürlich nicht als einzige Journalisten vor Ort: Die Presse, die sonst auch regelmäßig über Borussia berichtet, hat jeweils einen Vertreter ins Allgäu geschickt, zudem sind die Kollegen von torfabrik.de sogar mit vier Mann im Trainingslager dabei. „Für uns ist das beinahe eine Art Betriebsausflug. Natürlich berichten wir auch ausführlich von den Ereignissen hier, aber es ist auch eine Gelegenheit, ganz nah dran zu sein und die einzelnen Spieler mal besser kennen zu lernen oder auch nur genauestens zu studieren. Das ergibt sich sonst in der Art für uns nicht“, sagt Marc Basten von der Torfabrik, der wie die Kollegen keine Trainingseinheit verpassen wird.

Die Presse wohnt allerdings in einem anderen Hotel, so wie die Fans, die das Treiben der Borussen in diesen Tagen begleiten. Am Trainingsplatz treffen sich dann alle Beteiligten in dieser Woche, um den Hauptakteuren bei der Arbeit zuzusehen.

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