Lucien Favre hat ein paar Tage Urlaub gemacht, „um abzuschalten“, doch jetzt ist der VfL-Trainer wieder voll in seinem Metier. Heute sprach er mit den Journalisten über seine Mannschaft und die Tage in Bad Wörishofen.
Ja, man habe es gut angetroffen und Steffen Korell, der Teammanager, habe gute Arbeit geleistet, sagte Lucien Favre auf die Frage nach den Bedingungen im Allgäu. „Der Platz ist super, das Wetter wird immer besser. Alles ist okay, ich bin sehr zufrieden.“ Die Stimmung in der Mannschaft sei sehr gut, einige Spieler haben der Presse offensichtlich sogar mitgeteilt, sich auf das Trainingslager zu freuen. Favre war sichtlich überrascht darüber und meinte: „Das ist ein gutes Zeichen. Aber es wird eine harte Woche, die Spieler kennen das, aber sie sind bereit.“
Der Coach machte noch einmal klar, dass er viel mit dem Ball arbeiten lassen wird, denn auch im Spiel ließe sich Taktik trainieren und Kondition „bolzen“. Die Mannschaft habe im Urlaub auch etwas getan, die Laktatwerte seien in Ordnung, berichtete Favre, der deutlich machte, dass diese neue Saison mit der alten nichts mehr gemein hat. „Das ist nun etwas ganz anderes. Letzte Saison ging es nur ums Überleben in der Liga. Wir werden nicht unbedingt völlig anders arbeiten, aber rein psychologisch ist es nun ganz etwas Neues. Aber der Druck kommt dann mit dem ersten Spiel, in Deutschland hast du viele Topmannschaften in der Bundesliga, da kommt das automatisch“, erklärte der Schweizer.
„Mit dem Kader zufrieden“
Ob denn noch mit Verstärkungen für den Kader zu rechnen sei, wollten die Medienvertreter wissen. „Wenn, dann für die Offensive. Momentan bin ich mit dem Kader zufrieden, und wir müssen abwarten, wie die Operation bei Joshua King verläuft.“ Über etwaige Saisonziele aber wollte Favre zu diesem Zeitpunkt noch nicht sprechen: „Viel zu früh. Aber uns muss klar sein, dass wir am Ende der letzten Saison an unser Maximum gegangen sind. Mehr geht nicht.“
Zu Beginn der Vorbereitung sind noch Fragen offen, logisch. Zwei aber beantwortete der Borussentrainer deutlich. Zum einen wird Filip Daems zunächst Kapitän bleiben, „er hat gut gespielt, wenig Fehler gemacht. Aber die Konkurrenz ist groß, sollte er nicht spielen, können einige Spieler aus dem Kader diese Mannschaft führen“, sagte der Coach, der sich nicht an der Tradition beteiligen wird, bei der die Neuen in den VfL-Reihen ein Lied oder eine Aufführung im Trainingslager vortragen müssen. „Ich bin Trainer, das machen nur die Spieler. Aber ich freue mich darauf!“













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Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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