Der Beginn einer neuen Saison ist auch immer ein Neuanfang, auch was den Rücken der VfL-Akteure angeht. Die Sommerpause ist die einzige Gelegenheit für jeden Spieler, sich eine neue Nummer aufs Trikot flocken zu lassen.
Denn nicht immer sind die Akteure mit ihren Rückennummern zufrieden, manche suchen sie sich aus, andere bekommen sie zugewiesen. Wie läuft das bei Borussia, bei der im ersten Test am kommenden Donnerstag gegen Greuther Fürth auch einige Profis mit neuer Nummer auflaufen? Wir haben uns im Trainingslager mal umgehört.
Christofer Heimeroth wird im ersten Testspiel wohl für Marc-André ter Stegen das Tor hüten, denn Borussias vorgesehener Stammtorhüter ist ja erst heute (Montag) Nachmittag ins Training eingestiegen. Heimeroth ist auch schon so etwas wie der Sonderfall beim VfL, denn der Club wollte ter Stegen gerne die Nummer eins aufs Trikot machen. „Steffen hat mit mir darüber gesprochen und ich sollte mir eine neue Nummer aussuchen. Letztlich ist das kein Problem für mich, es ist mir egal, was auf meinem Rücken steht. Ich habe mich dann für die 33 entschieden, das war zum Start meiner Profikarriere bei Schalke 04 meine erste Nummer“, erklärt Heimeroth. Steffen, damit ist Teammanager Korell gemeint, der sich um die Trikotnummern-Vergabe kümmert. „Es gibt eine Reihenfolge. Wir schauen, welche Nummern durch Abgänge frei werden, fragen dann zunächst die Spieler, die schon da sind, dann die Neuzugänge, ob sie an dieser Nummer interessiert sind. Dabei sollte das aber schon nachvollziehbar sein, denn schließlich kaufen sich die Fans das Trikot ihres Lieblingsspielers nicht, damit er sich jedes Jahr eine neue Nummer zulegt“, sagt Korell.
Auch die Neuzugänge tragen schnell ihre Wünsche vor, sie stehen aber wie gesagt meistens erst einmal hinten an. Dass jemand wie Oscar Wendt seine Wunschnummer 17 auch direkt auf dem Rücken tragen kann, hängt von den vorgenannten Faktoren ab. Sie war frei, Borussias neuer Schwede bekam sie. So viel Glück hatte Patrick Herrmann im letzten Jahr nicht, für ihn blieb die 15. „Die wollte ich aber nicht. Jetzt durfte ich die Sieben haben, die ich in meiner Jugend schon getragen habe und die typisch für meine Position ist“, meint die ehemalige Nummer 15 des VfL.
"Wozu brauche ich eine neue Nummer?"
Zugewiesen wurde dieses Jahr auch, so kam Janis Blaswich zur 21. „Du wirst bald 21, nächstes Jahr gibt es die 22 für dich“, scherzt Heimeroth in Richtung seines Torhüterkollegen. Bis ins hohe Alter aber wird diese Logik nicht funktionieren, denn Martin Stranzl bekam die 66, die er haben wollte, nicht. „Also habe ich die 39 behalten, wozu brauche ich auch eine neue Nummer?“, fragt der Österreicher. Korell: „Martin und Havard Nordveit haben mir bei meiner Nachfrage gesagt, dass das ihre Nummer sei und sie diese nicht wechseln möchten.“ So bleibt es bei Nordveit bei der 16. Matthias Zimmermann und Lukas Rupp wurden als Neulinge natürlich auch gefragt, Zimmermann erhält die Zwei, Rupp die Acht.
Und die neue Nummer eins? Ist der Aufdruck mit eindeutiger Ansage nicht auch eine Belastung für einen jungen Torhüter? „Nein, ich freue mich natürlich darüber, aber wichtig ist es nicht. Entscheidend ist die Leistung auf dem Platz!“, sagt ter Stegen. Und die entscheidet schließlich auch darüber, wer zwischen den Pfosten steht, nicht die Nummer 1, 21 oder 33.












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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
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Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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