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Borussia News

NEWS: 27.06.2011

In Form bringen und deutsch lernen!

In Form bringen und deutsch lernen!
Für Mathew Leckie sind Trainingslager noch etwas ganz Neues, Interviews aber kennt er schon.

Der Doc und der „Aussie“ standen heute auf der Wunschliste für die „Gespräche am Mittag“ der Journalisten. Dr. Stefan Porten haben wir gestern schon auf dieser Seite vorgestellt, über Mathew Leckie aber weiß man bis heute nicht sehr viel, obwohl er als erster Neuzugang für diese Saison schon länger beim VfL ist.

Eine Zeitlang wohnte Leckie im BORUSSIA-PARK im Jugendinternat. Für einen, der viele tausende Kilometer von Zuhause weg in einer völlig neuen Umgebung ist, nicht das Schlechteste. „Ich habe im Stadion und im Internat viele Leute kennengelernt, konnte mich richtig einleben und den Verein hautnah miterleben“, sagte der Australier heute Mittag nach dem Training. Das Trainingslager sei für ihn hart, die Belastung immens, „schließlich habe ich bislang noch nie ein solches Trainingslager vor einer Saison mitgemacht. In meiner Heimat bei meinem alten Verein gab es so etwas nicht.“

Der dritte Australier bei Borussia

Als dritter Australier im VfL-Trikot hat er die Aufholjagd zum Ende der letzten Saison zwar nicht mitgemacht, aber trotzdem unmittelbar miterlebt. „Die Mannschaft hat sehr hart gearbeitet und sich belohnt. Die Bundesliga ist eine der besten Ligen in der Welt, aber natürlich bin ich hierher gekommen, um zu spielen. Borussia ist ein großer Club und es ist ein großer Schritt für mich, aber ich werde mich in diesen Tagen und in der Vorbereitung in Form bringen und die nötige Fitness erlangen“, sagt der Angreifer, der sich vor seinem Wechsel mit Damian Mori über diesen Schritt unterhalten hat. „Er hat mir gesagt, dass es wichtig ist, die deutsche Sprache schnell zu sprechen. Ich habe noch nie eine andere Sprache gelernt, aber ich höre ja den ganzen Tag deutsch um mich herum und werde viel lernen.“ Graig Moore kennt er natürlich auch, steht aber nicht in Kontakt mit dem Ex-Borussen.

Leckie belegt im Trainingslager ein Zimmer mit Janis Blaswich, die beiden sprechen englisch miteinander – noch. Leckie spielt gerne FIFA-Soccer, wollte am Computer sich selbst zu „seinem“ Club Real Madrid lotsen. „Aber er wollte nicht wechseln“, lacht der Neuzugang, der am Ende der letzten Saison noch verletzt war. Es sei natürlich nicht ganz so einfach, so weit von zuhause plötzlich auf sich alleine gestellt zu sein, aber Leckie erhält viel Hilfe und hat sich auch schon eine Wohnung gesucht. Auf dem Platz möchte er seine Schnelligkeit und seine Stärken in 1:1-Situationen ausspielen, dafür „quält“ er sich im Allgäu – in seinem ersten Trainingslager, mit drei Einheiten pro Tag. Kein Wunder, dass er sich derzeit zwischen den Einheiten lieber ausruht, statt an der Playstation oder am Computer zu „zocken“.

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