Lukas Rupp und Matthias Zimmermann haben einen Vorteil, sie sind beide vom Karlsruher SC zu Borussia gewechselt, kennen sich schon gut und finden sich nun gemeinsam beim VfL ein.
Kein Wunder also, dass die beiden heute gemeinsam der Presse erzählten, wie ihr gemeinsamer Auftritt gestern vor der Mannschaft war. Als Einstand präsentierten sie dem Team das „Fliegerlied“ und „Hol’ das Lasso raus“, wobei Rupp weniger Probleme mit dem Text als mit seinem Lachanfall hatte. Zimmermann zog die Lieder durch und am Ende waren sich alle einig, „dass es in diesem Kreise schon schlechtere Gesangsleistungen gegeben hat. Ich war schon etwas nervös vorher, als ich von diesem Brauch erfahren habe“, sagt Rupp, der sich wie sein Kollege bestens bei Borussia aufgenommen fühlt.
„Blöd, dass ich krank geworden bin“
Dabei ist der offensive Mittelfeldmann erst seit gestern im Kreise der neuen Kollegen. „Das war blöd, dass ich krank geworden bin und nicht mit der Mannschaft trainieren und ins Trainingslager fahren durfte“, meint die neue Nummer acht des VfL. Stattdessen hockte er im Hotel, während Kollege „Matze“ Zimmermann schon die ersten Schritte mit der neuen Mannschaft machte. „Wir wollen erst einmal richtig reinkommen, dann können wir uns erste Ziele setzen. Ich bin unbekümmert und möchte frech aufspielen, zu verlieren habe ich doch nichts“, erklärt Zimmermann, der lieber im defensiven Mittelfeld spielt, sich aber mit der Position hinten rechts längst mehr als nur arrangiert hat. „Ich biete mich an, der Trainer entscheidet, ob ich spiele, wo ist mir dann egal“, so „Matze“.
Über ihre Stärken mögen sie selbst nicht gerne sprechen, wie gut, dass sie zu zweit sind und sich kennen. Also erklärt Rupp den Fußballer Zimmermann: „Matze ist flexibel einsetzbar, präsent in den Zweikämpfen, immer aggressiv und sehr schnell. Außerdem spielt er gute Bälle nach vorne.“ Und Rupp? „Lukas ist technisch sehr stark, einer, der ein Spiel entscheiden kann“, sagt Zimmermann über den „offensiven Achter“, wie sich Rupp beim VfL der Zukunft selber sieht. Dass sie als Neuzugänge von einem Zweitligisten zunächst einmal kleine Brötchen backen müssen, das ist ihnen klar. Rupp: Wir müssen erst einmal versuchen, uns so schnell wie möglich an das höhere Niveau anzupassen. Das Tempo ist in der Bundesliga höher, auch die individuelle Stärke der Spieler. Wir wissen, wir haben in Mönchengladbach noch keinen Namen, aber dann müssen wir uns eben einen machen.“
Früh entschieden
Beide hatten sich früh für Borussia entschieden, weil sie beobachtet haben, dass selbst im Abstiegskampf der vergangenen Saison viele junge Spieler bei Trainer Lucien Favre gespielt haben. Sie selbst haben auch den Abstiegskampf bewältigt, eine Erfahrung, die sie nach eigener Einschätzung für die weitere Laufbahn weiter bringen wird. Jetzt wollen sie beide Fuß fassen, am besten zusammen: „Gemeinsam haben wir es einfacher in einem neuen Club. Ich finde es gut, dass Lukas hier ist“, sagt Zimmermann, der allerdings nach wenigen Tagen mit den neuen Kollegen bereits den Eindruck macht, als sei er schon immer Borusse gewesen. Integration kann manchmal sehr, sehr schnell gehen.













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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
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Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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