Die erste Trainingseinheit als Borusse hatte Yuki Otsu am heutigen Dienstagvormittag schon hinter sich, da traf er im Pressegespräch im BORUSSIA-PARK anschließend auf die hiesigen Journalisten.
Die erste Mahlzeit in Mönchengladbach nahm der 21-Jährige bereits gestern Mittag im gladbach** - der Sportsbar im BORUSSIA-PARK ein: Leberkäse mit Spiegelei. „Das hat sehr gut geschmeckt“, sagt Otsu, der begleitet von seinen Beratern und mit Übersetzer Yu Nishimura an seiner Seite im Presseraum Rede und Antwort stand. „Ich will alles für die Mannschaft geben, mich stetig weiter entwickeln und eine erfolgreiche Saison spielen“, mit diesen Zielen geht der Mann, dessen Verpflichtung Mitte der vergangenen Woche perfekt gemacht wurde, das Abenteuer Bundesliga an.
Angst vor dem neuen Leben in Europa hat der Mittelfeldspieler nicht. „Ich denke, ich werde mich hier mit jedem Training, mit jedem Tag etwas mehr eingewöhnen“, so Otsu. „Dazu ist es wichtig, möglichst schnell die deutsche Sprache und den deutschen Fußball kennen zu lernen.“ In Japan machte sich Otsu, der bei Borussia eine Alternative für die linke offensive Außenbahn darstellt, durch Schnelligkeit und Technik von sich Reden. Bei Borussia will er „so schnell wie möglich“ in der Bundesliga helfen, ob das aber schon am Freitag beim DFB-Pokalspiel in Regensburg der Fall sein wird, konnte Otsu nach nur einer Einheit nun wirklich nicht beantworten: „Es ist ja noch Zeit bis zum Wochenende, und ich bin ja gerade erst da.“
Zeit, die er braucht
Yuki Otsu wird die Zeit gegeben, die er braucht, um sich an das neue Umfeld, die Sprache und die Kollegen zu gewöhnen. „Wir sind davon überzeugt, dass er die Mannschaft verstärken kann“, so Sportdirektor Max Eberl. „Er braucht noch Zeit, hat aber sicherlich das Potenzial. Sonst hätten wir ihn nicht verpflichtet. Wir haben ihn vor zwei Jahren erstmals gesehen, als er mit 19 Jahren bei Kashiwa Reysol eine sehr gute Saison gespielt hat. Wir haben ihn weiter verfolgt, jetzt war die Gelegenheit da, ihn zu verpflichten.“
Die Bundesliga hat er von Japan aus nicht wirklich intensiv verfolgt, weiß aber, dass sie „zu den stärksten der Welt“ zählt. „Es haben sich in den vergangenen Jahren einige Japaner in Europa durchgesetzt“, sagt Otsu. „Ich traue mir das auch zu.“ Auf die Frage, ob er sich denn auch einen Durchbruch zutraut, wie es Shinji Kagawa von Borussia Dortmund gelungen ist, antwortete Otsu: „Natürlich ist Shinji ein Vorbild. Er hat eine sehr erfolgreiche Saison gespielt, das war schon sehr beachtlich. Aber ich will mich zunächst in der Bundesliga etablieren.“ Das alles übersetzte Nishimura für ihn, die Verabschiedung auf Deutsch war für Yuki Otsu aber ebenso kein Problem - „dankeschön“ - wie zuvor die Begrüßung auf dem Trainingsplatz: „Guten Tag“ wiederholte Borussias erster Japaner dort höflich wie gutgelaunt.
Wir sagen: Herzlich willkommen, Yuki Otsu!














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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
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Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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