„Eine Runde weiterkommen.“ Drei Worte reichten VfL-Trainer Lucien Favre bei der heutigen Pressekonferenz, um den Plan für das DFB-Pokal-Erstrundenspiel am Freitag beim SSV Jahn Regensburg (Anstoß: 20.30 Uhr) zu formulieren.
Vom Papier her sind die Rollen klar verteilt, Borussia ist als Erstligist natürlich Favorit. Doch dass auch in Regensburg guter Fußball gespielt wird, davon konnte sich Borussias Trainer in der Vorbereitung auf das Spiel überzeugen. „Sie haben ein Vorbereitungsspiel gegen den FC Augsburg nur knapp verloren und 0:0 gegen Ajax Amsterdam gespielt – sie haben Qualität.“ Auch das erste Spiel der Drittligasaison gegen Babelsberg (1:1) stand in der Videoanalyse auf Favres Liste. „Sie spielen ein 4-4-2-System, manchmal mit einem flachen Mittelfeld, manchmal in der Raute. Sie spielen gut nach vorne, können aber durchaus auch mit neun oder zehn Mann verteidigen.“
Wer Borussias Trainer kennt, der weiß, dass er den unterklassigen Gegner zu 100 Prozent ernst nimmt. „In Deutschland gibt es die beste Zweite Liga der Welt, auch in der Dritten Liga gibt es nur Profis. Auch aus meiner Zeit bei Hertha weiß ich, dass die Spiele der ersten Pokalrunde immer sehr gefährlich sind. Jetzt beginnt aber die Saison. Freundschaftsspiele und Vorbereitung sind gut, jetzt geht es aber los, ich freue mich.“ Grund für seine gute Laune dürfte auch sein, dass er personell aus dem Vollem schöpfen kann, es gibt keine Verletzten. Lediglich Juan Arango, der nach der Copa América erst am Sonntag zurück nach Deutschland kommt, fehlt. Wer aber mit ins Flugzeug nach München steigt, will der Trainer erst morgen sagen. Nur so viel: „Die Mannschaft ist bereit, sie hat hart gearbeitet und im Laufe der Vorbereitung Fortschritte gemacht.“
Von Spiel zu Spiel denken, diese Vorgehensweise habe der Mannschaft in der vergangenen Saison gut getan, sagte Sportdirektor Max Eberl. So wollen er und Favre das beibehalten, und deswegen wurden in Bezug auf den Pokalwettbewerb keine Saisonziele formuliert. „Klar, wir haben registriert, dass es der MSV Duisburg in der vergangenen Saison bis ins Finale nach Berlin geschafft“, so Favre. „Aber bis dahin ist es ein langer Weg. Wir müssen jetzt erst einmal die erste Runde meistern und brauchen auf dem langen Weg auch Glück.“ Und Eberl ergänzte: „Für uns ist der DFB-Pokal ein sehr wichtiger Wettbewerb. Nicht das erste Bundesligaspiel, das Spiel am Freitag ist der Saisonauftakt.“
Statistik: In den beiden vergangenen Jahren musste Borussia in der 1. Pokalrunde jeweils bei einem Zweitligisten antreten. Vor zwei Jahren gewann der VfL 2:1 beim FSV Frankfurt, letztes Jahr gab es einen 3:1-Sieg beim FC Erzgebirge Aue. Das letzte Mal, dass der VfL nicht die 2. Pokalrunde erreichte, war in der Saison 2004/2005, als es beim FC Bayern München II (damals Regionalliga) eine 6:7-Niederlage nach Elfmeterschießen gab.
Tickets: Borussia hat für die Partie in Regensburg 2.500 Tickets über ihre Kanäle verkauft. Insgesamt rechnet der VfL mit 3.500 bis 4.000 Borussenfans im Jahnstadion, da sich viele Anhänger direkt beim SSV mit Karten eingedeckt haben. Das Stadion verfügt für den DFB-Pokal über eine Kapazität von 10.724 Zuschauern, 200 Resttickets gibt es noch zu kaufen (Stand heute Vormittag).














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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
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Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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