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NEWS: 13.08.2011

Stimmen zum Spiel

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Mike Hanke kann mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen gut leben.

Ein Unentschieden, mit dem die Borussen leben können. Wir haben nach dem 1:1 zwischen Borussia und Stuttgart Reaktionen aus den Lagern beider Teams gesammelt.

Filip Daems: Ich denke, dass das Ergebnis in Ordnung geht. Es war ein sehr intensives Spiel, beide Teams haben alles versucht, um die drei Punkte zu holen. Wir haben heute gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, die es im Mittelfeld sehr gut gemacht hat und auch immer gefährlich nach vorne gespielt hat. Das ist dann manchmal schwierig zu verteidigen. Wir standen heute insgesamt nicht so kompakt wie sonst, daher sind wir etwas in Schwierigkeiten geraten. Beim Elfmeter habe ich kein bestimmtes Rezept. Ich nehme mir den Ball und versuche, das Beste draus zu machen. Bisher hat es gut geklappt, ich kann mich nicht daran erinnern, mal einen Elfmeter verschossen zu haben.

Mike Hanke: Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen können wir durchaus zufrieden sein. Ich sehe gerade auf der Tabelle, dass wir Vierter sind, auch damit können wir ganz gut leben (lacht). Es war ein schweres Spiel und Stuttgart ein wirklich guter Gegner, mit dem Unentschieden können wir auch leben.

Marco Reus: Es war ein Duell auf Augenhöhe, beide Mannschaften hatten nicht so viele Torchancen, vor allem wir haben uns sehr schwer getan und sind nur selten durchgekommen. Beim Elfmeter wollte ich zum Tor laufen, und mein Gegenspieler kommt von der Seite. Er schiebt mich ein wenig weg. Das kann man, muss man aber nicht pfeifen. Der Schiedsrichter hat auf Strafstoß entschieden und das war natürlich in der Situation gut für uns. Leider haben wir aber den Ausgleich recht schnell kassiert, so dass es uns diesmal nicht gelungen ist, die knappe Führung über die Zeit zu retten.

Roman Neustädter: Wir haben nach unserer Führung den Ausgleich zu schnell bekommen. Wir dürfen nach der Ecke nicht so schnell wieder den Ball verlieren. Aber mit der Gelb-Rote Karte ist das Ergebnis schon okay. Aber das war kein Rückfall in alte Zeiten. Ich denke, dass wir nicht nur einen, sondern mehrere Schritte weiter sind als in der vergangenen Saison. Wir stehen jetzt einfach kompakter. Ein Gegentor kann immer mal passieren, aber insgesamt haben wir den Schwung aus der letzten Saison mitgenommen.

Cacau (VfB Stuttgart): Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Ergebnis. Wir standen heute wieder sehr kompakt. Und gerade das haben wir auch in den letzten Monaten der vergangenen Saison gezeigt. Kompaktheit ist die Grundvoraussetzung, um erfolgreich zu sein. Borussia war heute sehr stark und stand ebenfalls sehr kompakt. Die waren in der vergangenen Saison in einer ähnlichen Situation wie wir.

Fredi Bobic (Sportdirektor VfB Stuttgart): Dafür, dass wir auswärts angetreten sind, war das eine sehr gute Leistung von uns, gerade bei der Mannschaft, die in der letzten Woche in München gewonnen hat. Natürlich sind wir auch ein wenig enttäuscht, da wir heute auch gut mit den drei Punkten hätten nach Hause fahren können. Aber trotzdem können wir zufrieden sein, das war ein guter Auftritt.

VfL-Trainer Lucien Favre: Das 1:1-Unentschieden ist ein gerechtes Resultat. Wir haben die ersten 25 Minuten längst nicht so kompakt gespielt wie gesagt wird, da war der VfB deutlich besser. Trotzdem hatten wir zwei gute Chancen in der ersten Halbzeit. Stuttgart war sehr gefährlich, und wir haben es zu oft in 1:1-Situationen gegen starke Gegenspieler versucht. Das Gegentor war nur eine Frage der Zeit. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, aber Leute wie Lukas Rupp und Mathew Leckie, die ich eingewechselt habe, haben gute Sachen gezeigt. Ich weiß nicht, ob Martin Stranzl am Freitag spielen kann, vielleicht muss Filip Daems nach innen oder Havard Nordtveit nach hinten rücken, um Roel Brouwers zu ersetzen.

VfB-Trainier Bruno Labbadia: Zunächst einmal freue ich mich, dass wir hier in Gladbach sein dürfen. Dass beide Clubs in der Bundesliga bleiben, damit war beim letzten Gastspiel von uns nicht zu rechnen. Es war das erwartet enge Spiel, intensiv von beiden Seiten geführt. Wir hatten zeitweise die Kontrolle, haben aber unsere Chancen liegen lassen. Nach dem meiner Meinung nach unberechtigten Elfmeter hat meine Mannschaft eine gute Moral gezeigt, nach dem Platzverweis aber haben wir nicht intelligent genug gespielt. Es ist aber auch nicht so einfach, gegen eine kompakte und sehr gut organisierte Mannschaft wie Borussia zu spielen.

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