Beim 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart feierte Mathew Leckie sein Bundesliga-Debüt. Wir sprachen mit dem Australier darüber.
Mathew, was war es für ein Gefühl, erstmals in der Bundesliga zu spielen?
Leckie: Natürlich war ich ein bisschen nervös, schließlich war es mein erstes Spiel und das Stadion war fast ausverkauft. Aber als ich auf dem Platz war, war die Nervosität schnell verflogen. Es war ein großartiges Gefühl und es hat mir großen Spaß gemacht, vor so vielen Fans zu spielen.
Was ging in dir vor, als Co-Trainer Manfred Stefes dir mitteilte, dass du eingewechselt werden sollst…
Leckie: Ich habe mich nach der Pause an der Außenlinie warm gemacht und natürlich gehofft, dass ich eingewechselt werde. Entsprechend habe ich mich vorbereitet. Als Manfred dann das erste Mal zu uns Reservespielern kam, habe ich natürlich gespannt geschaut, doch zunächst war Lukas Rupp an der Reihe. Beim zweiten Mal hat er mich gerufen, sofort stieg die Spannung und ich war total fokussiert auf das Spiel. Ich wollte unbedingt mein Bestes für die Mannschaft geben.
Was hat VfL-Coach Lucien Favre vor dem Spiel zu dir gesagt?
Leckie: Er meinte, dass ich einfach mein Spiel spielen soll. Meine Aufgabe war es, möglichst vorne die Bälle zu halten und so für Entlastung zu sorgen. Der Trainer sagte mir auch, dass ich keine Angst zeigen, sondern einfach meine Stärken einbringen soll. Kurz nachdem ich auf dem Feld war, hat Roel Brouwers die Gelb-Rote Karte gesehen und wir waren in Unterzahl. Trotzdem hatten wir noch ein paar gute Aktionen nach vorne, so dass ich insgesamt zufrieden mit meinem ersten Einsatz war.
In einer Situation hast bist du mit einem unwiderstehlichen Antritt an deinem Gegenspieler vorbei gezogen…
Leckie: Die Schnelligkeit ist auf jeden Fall eine meiner Stärken. Ich arbeite hart im Training, um mich in allen Bereichen zu verbessern, natürlich auch darin, damit ich im Spiel bei Eins-gegen-Eins-Situationen davon profitieren kann.
Du hast auf die U20-WM verzichtet, um bei Borussia zu bleiben. Diese Entscheidung bereust du sicher nicht, oder?
Leckie: Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, denn wäre ich gefahren, hätte ich total den Anschluss verloren. Und ich kann hier wichtige Erfahrungen sammeln. Es war beispielsweise auch schon ein tolles Erlebnis, beim 1:0-Auftaktsieg in München im Kader zu stehen und dort alles mitzuerleben.
Da Igor de Camargo wohl auch für das nächste Spiel gegen Wolfsburg ausfällt, wird derzeit darüber spekuliert, ob du vielleicht am Freitag in die Startelf rutschst…
Leckie: Das ist allein die Entscheidung des Trainers und er hat viele Optionen. Wenn Igor nicht spielen sollte, kann es gut sein, dass Raul Bobadilla ihn wieder ersetzen wird. Genauso könnte es aber auch sein, dass Marco Reus nach vorne gezogen wird oder ich in die Anfangself rücke. Wir werden sehen, was passiert, es sind ja noch ein paar Tage, und ich werde die Entscheidung des Trainers respektieren, ganz egal wie sie am Ende ausfällt.
Wie Mathew Leckie sein Debüt














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