Zwischen den beiden heutigen Trainingseinheiten sprachen wir mit Mittelfeldspieler Roman Neustädter.
Roman, ihr steht derzeit auf dem dritten Platz. Wie fühlt sich das an?
Neustädter: Natürlich ist es schöner, oben statt unten zu stehen, aber es sind erst fünf Spiele absolviert und so viel Aussagekraft hat die Tabelle noch nicht. Wir selbst schauen eigentlich gar nicht auf die Tabelle und versuchen einfach, in jedem Training weiter Gas zu geben, uns weiter zu verbessern, um dann Woche für Woche unsere Leistung auf den Platz zu bringen.
In den letzten 18 Pflichtspielen habt ihr saisonübergreifend nie mehr als ein Gegentor kassiert. Welches Geheimnis steckt hinter dieser Defensivstärke?
Neustädter: Wir sind als Mannschaft sehr gut eingespielt und wissen, dass wir hinten gut stehen müssen, denn wenn die Null steht, haben wir mindestens einen Punkt gewonnen. Diese Denkweise hat jeder von uns verinnerlicht. Alle zusammen verteidigen, das fängt vorne bei den Stürmern an und geht bis hinten zum Torwart. Wir haben mittlerweile auch eine gewisse Selbstsicherheit; und das Gefühl, dass keiner reingeht und so ist es dann oftmals auch.
Wie siehst du deine persönliche Entwicklung
Neustädter: Ich denke, dass ich mich ganz gut entwickelt habe, aber das sollen andere beurteilen. Ich schaue von Tag zu Tag, möchte mich in jedem Training verbessern und immer an meinen Schwächen arbeiten.
Am Samstag gastiert ihr beim Hamburger SV. Welche Erinnerungen hast du an das letzte Spiel dort?
Neustädter: Recht gute, mit dem 1:1 am letzten Spieltag der vergangenen Saison haben wir dort den Relegationsplatz gesichert. Bis zum Ausgleich haben wir ein gutes Spiel gemacht, danach sind wir ein wenig ins Schwimmen geraten. Wir haben durch die letzten Spiele viel Selbstvertrauen getankt, bereiten uns in dieser Woche gut vor und der Trainer wird uns die richtigen taktischen Vorgaben mit auf den Weg geben und dann werden wir versuchen, dort ein ähnlich gutes Spiel abzuliefern.
Nach fünf Spieltagen steht der HSV am Tabellenende und somit schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand stehen. Was bedeutet das für euch?
Neustädter: Wir schauen nicht darauf, wo die Hamburger in der Tabelle stehen, denn sie haben zuletzt in Bremen ein sehr gutes Spiel gezeigt, hätten dort auch in Führung gehen können und haben am Ende unglücklich verloren. Daher dürfen wir uns weder von ihrer schwierigen Situation noch vom Tabellenplatz blenden lassen. Wir haben großen Respekt vor dem HSV. Er verfügt über eine große Qualität, hat hervorragende Spieler in seinen Reihen – da müssen wir erst einmal bestehen.
Wie erwartest du die Hamburger?
Neustädter: Ich denke, sie werden Druck machen und versuchen, uns vorne zuzustellen, so dass wir nicht so leicht hinten raus spielen können. Wir müssen auf jeden Fall aufpassen, denn gerade angeknockte Gegner sind sehr gefährlich. Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren, einfach und schnell nach vorne spielen und dann versuchen, unsere Chancen nutzen.













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Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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