Wir haben uns nach der 0:1-Niederlage in Freiburg in beiden Lagern umgehört.
Martin Stranzl: Natürlich ärgern wir uns. Wenn man mehr Ballbesitz und mehr Torschüsse hat und trotzdem verliert, ist das bitter, aber das Ding wollte heute nicht rein. Das Gegentor war auch bitter. In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan, nach der Pause haben wir es dann besser gemacht. Es wäre schlecht, wenn uns das gleich umwerfen würde. Wir müssen das jetzt aufarbeiten und abhaken.
Marco Reus: Das war eine unnötige Niederlage. Wir haben nicht gut gespielt, wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen – auch ich natürlich. Beim Gegentor hätten wir den Ball vorher schneller klären müssen. Aber solche Tore passieren. Das wirft uns nicht zurück, wir wissen, dass wir nicht jeden Gegner in Grund und Boden spielen. Jetzt ist erst einmal Länderspielpause. Ich freue mich über meine Nominierung, aber ich bin jetzt erst mal natürlich noch sauer, dass wir verloren haben.
Marc-André ter Stegen: Egal, wie viele Minuten ich ohne Gegentor war – ich ärgere mich, weil diese Niederlage nicht hätte sein müssen. Wir haben die Situation beim Gegentor verschlafen, aber wir sind vorher auch schon nicht gut ins Spiel gekommen. Ob das Gegentor jetzt aus einer Abseitsposition heraus entstand oder nicht, ist zweitrangig. Es war ein dummes Tor, aber der Schiri hat so entschieden. Wir haben aber nach dem Rückstand nicht aufgesteckt und uns viele Chancen erarbeitet.
Dante: Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt, waren aggressiver, haben uns besser bewegt und auch besser nach vorne gespielt als vor der Pause. Trotzdem müssen wir analysieren, was wir nicht so gut gemacht haben und das beim nächsten Mal verbessern. Aber wir hatten heute wieder genug Chancen, ein Tor zu machen, haben es aber einfach nicht geschafft. Insgesamt sind wir gut in die Saison gestartet. Wir bleiben dabei: Wir denken weiter von Spiel zu Spiel.
Oscar Wendt: Ich musste auf meinen ersten Einsatz warten. Manchmal aber geht es sehr schnell im Fußball. Heute morgen habe ich erfahren, dass ich spiele. Nervös war ich nicht, Fußball ist Fußball. Für mein erstes Spiel war es okay, insgesamt bin ich aber enttäuscht, dass wir verloren haben. Ich hätte mir ein besseres Debüt gewünscht.
Oliver Baumann (SC Freiburg): Es war ein hartres Spiel, darauf hatten wir uns eingestellt. Wir haben heute defensiv sehr gut gearbeitet, heute lief es insgesamt einfach besser als in der letzten Woche. Klar gehört auch Glück dazu, aber insgesamt haben wir als Mannschaft gut gearbeitet, denn Gladbach hat es uns nicht einfach gemacht.
Lucien Favre (Trainer Borussia): Wir haben auswärts gespielt, ohne Angst und haben uns einige Möglichkeiten erspielt – das war gut. Aber natürlich bin ich sehr enttäuscht über diese Niederlage. Beim Gegentor waren wir etwas zu zögerlich und kamen einen Schritt zu spät. Ob es jetzt abseits war oder nicht und wir in der anderen Szene nach Foul an Tony Jantschke Elfmeter hätten bekommen müssen, können wir ohnehin nicht ändern. Wir haben es in der zweiten Hälfte besser gemacht, hatten mehr Chancen als Freiburg, es war eine unnötige Niederlage.
Marcus Sorg (Trainer SC Freiburg): Wir wollten die gegnerischen Angreifer von unserer Abwehr fern halten, das hat gut geklappt, vor allem in der ersten Halbzeit. Mönchengladbach war nach dem Seitenwechsel aggressiver und hat versucht, uns in Bedrängnis zu bringen. Da haben wir eine echte Energieleistung gezeigt, aber auch das nötige Glück gehabt. Es war sehr wichtig, dass wir uns heute mit drei Punkten belohnt haben.













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Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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