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NEWS: 22.10.2011

Neunter Platz könnte passen

Neunter Platz könnte passen
Hoffentlich kann sich Roman Neustädter wie im letzten Rückrundenspiel gegen die TSG häufig durchsetzen.

7, 11, 11: So lauten die Platzierungen der TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesliga, seitdem die Kraichgauer gemeinsam mit Borussia 2008 aufgestiegen sind.

Und irgendwo zwischen diesen Plätzen soll sich der Club auch im Mai 2012 wieder einfinden, vielleicht sogar etwas weiter oben. Da würde der neunte Platz, den 1899 derzeit nach neun Spieltagen einnimmt, eigentlich ganz gut passen, auch wenn die Fußball-Öffentlichkeit nicht erst seit der Herbstmeisterschaft direkt nach dem Aufstieg immer ein bisschen mehr von der TSG erwartet. Dem Club machen die Millionen seines Präsidenten Dietmar Hopp immer noch irgendwie zu schaffen, auch wenn sie auf der anderen Seite beim Aufbau einer schlagfertigen Mannschaft mit Zukunft sehr hilfreich sind.

Kein Wunder, dass Konstanz fehlt

Hoffenheim schickt in diesem Jahr die jüngste aller Bundesligamannschaften ins Rennen, kein Wunder, dass es noch ein bisschen an der nötigen Konstanz fehlt. Nicht nur als Trainer, sondern sicher auch als Imageträger wurde zu dieser Saison Holger Stanislawski als Trainer verpflichtet, der aber die junge Elf eher zu sportlich großen Taten reizen dürfte als dem Club ein Kult-Image verpassen zu können. Dass seine Mannschaft guten Fußball spielen kann, hat sie vor allem gegen die Topteams der Liga in dieser Spielzeit bereits gezeigt, vor allem das torlose Unentschieden gegen den FC Bayern München beeindruckte nicht nur VfL-Trainer Lucien Favre. Doch seit drei Spielen hat 1899 kein Tor mehr geschossen, eine weitere Partie ohne Treffer wäre ein neuer Negativrekord in der noch jungen Bundesligageschichte. Dabei ist Hoffenheim vor allem in der Offensive bestens besetzt, so dass viel Arbeit auf die Hintermannschaft vor Marc-André ter Stegen zu kommen kann.

Im Tor der TSG wird gegen Borussia nicht Tom Starke stehen, der sich wegen einer im Training erlittenen Gehirnerschütterung abmeldete. Für ihn rückt der nicht minder starke Daniel Haas zwischen die Pfosten. Ebenfalls fehlen werden Tobias Weis (Angina), Matthias Jaissle (Achillessehnen-OP), sowie Manuel Gulde und Sejad Salihovic, die sich beide im Aufbautraining befinden. Vermutlich wird Vedad Ibisevic sein erstes Spiel in dieser Saison von Beginn an machen, er kam letzte Woche nach seiner Knieverletzung erstmals wieder als Einwechselspieler zum Zuge und könnte den zuletzt glücklosen Gylfi Sigurdsson in der Offensive ersetzen. Stanislawski braucht Leute, die Tore schießen können, denn der Ex-Paulianer geht davon aus, „dass wir nicht allzu viele Torchancen bekommen werden. Die Geilheit, ein Tor zu erzielen, hat mir zuletzt gefehlt.“ Schnell müsse seine Elf spielen, den Ball dürfe sie nicht zu lange halten und gleichzeitig müsse sie es vermeiden, Borussia zu Konter einzuladen, sagt der Coach.

Ausverkauft

Die Wirsol Rhein-Neckar-Arena wird ausverkauft sein, unter den gut 30.000 Zuschauern werden sich auch 4.000 VfL-Fans tummeln. Schiedsrichter ist Christian Dingert, der in dieser Saison seine dritte Bundesligapartie pfeift und Borussia zuletzt in der vergangenen Saison beim 0:1 in München und zuvor beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg gepfiffen hat. Wer nicht nach Hoffenheim reist und auch kein Pay-TV-Abo hat, kann sich live über unseren Liveticker informieren oder sich das Spiel im gladbach** - der Sportbar im BORUSSIA-PARK ansehen. Nach dem Spiel gibt es alle Infos auf dieser Homepage, Bewegtbilder zeigen wir direkt nach dem Abpfiff im Fohlen.TV.

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