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Borussia News

NEWS: 22.10.2011

Stimmen zum Spiel

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Marc-André ter Stegen musste nach dem Gegentor am Knie behandelt werden, konnte anschließend aber weiter spielen.

Wir haben uns nach der 0:1-Niederlage in Hoffenheim in beiden Lagern umgehört.

Martin Stranzl: Wir haben heute zu hektisch agiert, wir hätten ruhiger bleiben müssen. Wir wollten in einigen Situationen zu viel und hatten dann viele einfache Ballverluste, so was darf nicht passieren. Beim Gegentor hätten wir vorher den Spieler auf Außen attackieren müssen und dann hätten wir besser rein rücken müssen. Es gibt eben solche Spiele, in denen es einfach nicht so gut klappt. Das war heute ein kleiner Rückschlag. Aber wir haben auch schon vorher gesagt, dass wir weiter hart arbeiten müssen und genau das werden wir tun.

Marco Reus: Das war heute kein gutes Spiel von uns. Wir haben uns zu wenig zugetraut und zu wenig nach vorne gemacht. Wir haben als Team nicht richtig funktioniert und hatten keine Passgenauigkeit im Spiel. Wir können es besser als heute. Wir müssen weiter hart arbeiten, um die nächsten Spiele erfolgreich zu gestalten.

Marc-André ter Stegen: Wir hatten keine Chancen. Die TSG hatte eine gute und hat sie genutzt. Beim Gegentor lag der Ball plötzlich frei. Ich bin dann mit Risiko hingegangen, weil ich schnell klären wollte, aber das hat leider nicht funktioniert. Dabei habe ich einen Schlag aufs Knie bekommen, ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist. Wir haben heute gesehen, dass uns in der Bundesliga keine Punkte geschenkt werden.

Vedad Ibisevic (Hoffenheim): Ich habe mich sehr gefreut, von Beginn an zu spielen und ich habe jede Minute genossen. Dass ich dann auch noch das Siegtor schieße, macht die Sache natürlich umso schöner. Wir haben zuletzt schon gut gespielt, diesmal haben wir auch das Tor gemacht. Wir wollten heute hinten gut stehen und dann nach vorne etwas reißen. Und das hat gut geklappt.

Marvin Compper (Hoffenheim): Das war heute sehr schwer für uns. Borussia hat die Räume eng gemacht und wir haben wahrlich nicht geglänzt. Aber wir standen defensiv sehr gut, das wiederrum hat den VfL vor Probleme gestellt. Dass dieses Fußballspiel durch ein Stochertor für uns entschieden wurde, ist bezeichnend. Wir haben Glück gehabt. Für mich ist es immer wieder schön gegen die alten Kollegen zu spielen. Ich wünsche Borussia viel Glück.

Lucien Favre, VfL-Trainer: Wir hätten heute maximal ein 0:0 holen können, mehr nicht. Wir hatten keine richtigen Torchancen. Wir hatten große Mühe im Spielaufbau. Die TSG war sehr gut organisiert und die guten Resultate gegen die Topteams vorher waren kein Zufall. Hoffenheim war sehr aggressiv und hat viel Pressing gespielt. Wir sind zwar sehr viel gelaufen, haben uns aber zu viele Ballverluste erlaubt und insgesamt zu wenig nach vorne gespielt. Ich bin nicht enttäuscht über unsere Leistung, aber der Sieg war sicherlich auch nicht unverdient.

Holger Stanislawski, Hoffenheim-Trainer: Das war heute ein kampfbetontes Spiel. Wir hatten Probleme und keinen Rhythmus im Spielaufbau. Wir haben zwar relativ gut verteidigt, aber uns nach vorne nicht gut bewegt. Trotzdem haben wir uns diese drei Punkte erarbeitet und den Sieg erzwungen. Auf Grund der besseren Torchancen haben wir sicherlich nicht unverdient gewonnen.

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