Wir haben uns nach Borussias 4:3-Sieg im Elfmeterschießen in Heidenheim in beiden Lagern umgehört.
Marc-André ter Stegen: Wichtig ist, dass wir eine Runde weiter gekommen sind – das war unser Ziel, und das haben wir erreicht. Der Druck gehört beim Elfmeterschießen dazu, das gilt sowohl für die Schützen als auch für mich als Torwart. Beim letzten Elfer habe ich ein wenig spekuliert und zum Glück ist es aufgegangen. In den 120 Spielminuten haben wir es teilweise gut gemacht und viele Chancen heraus gespielt, allerdings haben wir im Abschluss die nötige Konsequenz vermissen lassen. Trotzdem war es gut, dass wir uns die vielen Möglichkeiten erarbeitet haben. Ich hoffe, daraus können wir Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Bundesliga ziehen.
Martin Stranzl: Leider Gottes haben wir in der regulären Spielzeit unsere vielen Chancen nicht genutzt, sonst hätten wir uns die Verlängerung und das Elfmeterschießen ersparen können. Beim Elfmeterschießen sind alle angetreten, die sich sicher fühlten und es haben ja auch alle verwandelt. Hätten wir vorher etwas cleverer agiert, wäre es nicht so eng geworden, aber letztlich zählt im Pokal nur das Weiterkommen, ganz egal wie. Ein Wunschlos für das Achtelfinale habe ich nicht, Bayern München wäre ganz schön, aber am wichtigsten wäre mir ein Heimspiel.
Sportdirektor Max Eberl: Es ist sehr ärgerlich, dass wir unsere zahlreichen Chancen nicht genutzt haben, denn wir hätten die Partie sicherlich auch in der regulären Spielzeit für uns entscheiden können. Im Elfmeterschießen ist immer auch eine Portion Glück dabei. Es war diesmal auf unserer Seite, aber über die gesamten 120 Minuten gesehen haben wir auch verdient gewonnen. Der Gegner im Achtelfinale ist mir relativ egal. Ich wünsche mir nur ein Heimspiel, damit wir danach vernünftig zuhause Weihnachten feiern können.
Lucien Favre (Trainer Borussia): Wir haben sehr viele Ballverluste gehabt, aber die Heidenheimer haben es auch gut gemacht, sie waren im Mittelfeld ein Mann mehr und haben die Räume sehr eng gemacht. Wir haben zu wenig Tempo ins Spiel gebracht, dennoch hatten wir viele klare Torchancen. Trotzdem müssen wir unsere Möglichkeiten insgesamt besser vorbereiten, wir haben zu oft beim letzten Pass zu hektisch agiert. Wir spielen momentan nicht so gut wie noch vor ein paar Wochen, aber im Pokal zählt nur das Weiterkommen – alles andere interessiert mich aktuell nicht.
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim): Wir haben versucht, auf das Gladbacher Spiel zu reagieren und deshalb unsere Taktik umgestellt. Ich denke, das hat gut funktioniert. Wir hatten zwar nicht viele Chancen, haben aber 120 Minuten lang aggressiv gespielt und den Gladbachern das Leben schwer gemacht. Wir wollten auf unsere eine Chance warten, und in der 79. Minute kam sie auch. Leider haben wir es da aber nicht geschafft, aus der Drei-gegen-Eins-Situation ein Tor zu erzielen. In der Verlängerung haben ein wenig die Kräfte nachgelassen, dennoch haben wir weiter gut verteidigt. Wir haben den Glauben an den Sieg mit in das Elfmeterschießen genommen, aber alle Gladbacher haben eiskalt verwandelt, deshalb sind sie am Ende auch verdient eine Runde weiter gekommen.













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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
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Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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