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NEWS: 29.10.2011

Stimmen zum Spiel

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Mike Hanke fand den Sieg aufgrund der Chancenverteilung absolut verdient.

Wir haben uns nach dem 2:1-Sieg der Borussen gegen Hannover 96 im Lager der beiden Teams umgehört.

Mike Hanke: Wenn man sich die Chancen anschaut, muss man sagen, dass der Sieg absolut verdient ist. Wir haben diesmal unsere Chancen im Vergleich zum Leverkusen-Spiel besser genutzt, hätten aber vielleicht den einen oder anderen Konter besser ausspielen müssen. Dann wäre es am Ende nicht noch einmal so spannend geworden. Der Sieg ist sehr wichtig für den Kopf, weil wir den positiven Trend aus dem letzten Heimspiel fortsetzen konnten und so den Anschluss nach oben gehalten haben.

Patrick Herrmann: In der zweiten Halbzeit war es nicht mehr so gut von uns, aber solche Spiele muss man auch mal über die Zeit retten. Wir hatten einen sehr großen Willen, haben alles rein gelegt, was wir hatten und am Ende hat es ja gereicht. Und dann hatten wir noch einen Marco Reus. Marco hatte in den letzten Spielen ein bisschen Pech im Abschluss gehabt, aber diesmal hat er seine Chancen rein gemacht und dafür sind wir natürlich sehr dankbar. In den letzten drei Spielen hat es häufig daran gelegen, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben, sonst hätte es dort auch anders ausgesehen. Am Ende zählt nur der Sieg und ich denke, dass das 2:1 in Ordnung geht.

Filip Daems: Das war ein ganz wichtiger Sieg. Gerade weil es in der zweiten Halbzeit nicht ganz so gut gelaufen ist, ist es umso schöner, dass wir die drei Punkte hier behalten haben. Im letzten Heimspiel gegen Leverkusen haben wir überragenden Fußball gespielt und nur einen Punkt geholt. Auch wenn es nicht einfach war, sind die drei Punkte für uns verdient. In der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht, nach der Pause haben wir zu tief gestanden und auch im Mittelfeld keinen richtigen Zugriff mehr bekommen, da hat Hannover gezeigt, dass sie eine gute Mannschaft sind. Wer bei uns die Tore letztlich macht, ist nicht so wichtig. Marco wurde zuletzt zwar etwas kritisiert, weil er einige Chancen vergeben hat, aber man muss auch sehen, wie viele Chancen er sich selbst erarbeitet. Das hat er diesmal auch wieder gemacht und freue mich riesig für ihn, dass er zwei Tore erzielt hat.

Marc-André ter Stegen: Wir haben es in den letzten Wochen nicht geschafft, einen Sieg zu landen und dementsprechend ist es jetzt umso schöner, dass wir innerhalb von einer Woche zweimal gewonnen haben. Wir müssen jetzt nachlegen, am Dienstag beginnt die Vorbereitung auf das nächste Spiel in Berlin. Wir wussten um die Stärke von Hannover, aber wir haben es trotzdem sehr gut gemacht und zum Glück das 2:1 erfolgreich verteidigt. Wir müssen das Spiel jetzt mitnehmen und sehen, dass wir nächste Woche wieder punkten und dann werden wir weiter sehen. Wir schauen weiter von Woche zu Woche. Es macht generell Spaß Tore zu sehen, wenn Marco sie macht, ist es schön, ich freue mich aber auch für jeden Anderen. Beim Gegentor kam der Ball in den Strafraum und es sah zunächst so aus, als ob noch jemand den Ball berühren könnte, daher bin ich auf der Linie geblieben. Dass Pogatetz dann vor Dante an den Ball kommt, ist natürlich unglücklich, aber ich denke trotzdem, dass es von mir die richtige Entscheidung war.

Jan Schlaudraff (Hannover): Unser Problem war, dass wir erst nach dem 1:2 richtig angefangen haben, Fußball zu spielen und vor allem Druck aufzubauen. Ich weiß nicht, woran das lag, aber das ist über die gesamte Spielzeit gesehen zu wenig. Wir haben den Borussen einfach zu viel Platz gelassen, waren nicht präsent genug in den Zweikämpfen und waren zu passiv.

VfL-Trainer Lucien Favre: Das war ein gutes Spiel von uns gegen einen sehr starken Gegner. In der zweiten Halbzeit war es sehr hart für uns, das Spiel zu beherrschen. Wir haben nach dem 2:1 nicht mehr so gut gespielt und Hannover war sehr, sehr gut. Die Fans wollten, dass wir das dritte Tor schießen, das verstehe ich. Aber wir haben vergessen, einfach zu spielen, haben oft zu überhastet agiert. Der Sieg ist natürlich sehr wichtig für uns, jetzt haben wir 20 Punkte nach elf Spielen, das ist nicht schlecht.

96-Trainer Mirko Slomka: Das war eine Steigerung von uns zu den letzten Auswärtsspielen, und das war trotz der Niederlage ein sehr gutes Spiel von uns. In der ersten Halbzeit gab es ein taktisches Abwarten, nach der Pause hatten wir spielerische Vorteile und haben dominant gespielt. Aber die Gladbach-Offensive, insbesondere Marco Reus, war sehr gut. Wir hatten kaum einhundertprozentige Torchancen, und halbe reichen nicht aus, um Tore zu schießen. Deswegen: Glückwunsch an Borussia!

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