Seit dem 5:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln am 10. April dieses Jahres stand Marc-André ter Stegen in jedem Pflichtspiel des VfL zwischen den Pfosten. Wir sprachen nach der Vormittagseinheit mit unserem Keeper.
Marc, auch wenn man ein wenig das Gefühl hat, dass du schon lange dabei bist, hast du erst im April dieses Jahres dein erstes Bundesligaspiel gemacht. Seit dem stehst du in den größten Stadien Deutschlands zwischen den Pfosten, zum Beispiel am kommenden Samstag im Olympiastadion. Was ist das für ein Gefühl?
Ter Stegen: Das ist ein sehr schönes Gefühl. Man lernt sehr viele Stadien kennen und es ist natürlich schon etwas anderes, wenn man dort nicht nur auf der Bank sitzt, sondern im Tor steht. Es ist schön, wenn man überall mal spielt. Aber besonders schön ist es natürlich, alle zwei Wochen vor so einer schönen Kulisse wie im BORUSSIA-PARK aufzulaufen.
Apropos BORUSSIA-PARK: Im DFB-Pokal ist im Achtelfinale der FC Schalke 04 zu Gast. Wie siehst du die Chancen aufs Weiterkommen?
Ter Stegen: Für uns ist in erster Linie schön, dass wir ein Heimspiel haben und wir wissen, dass uns unsere Fans da wieder hervorragend unterstützen werden. Die Vorfreude auf die Partie ist natürlich da und wir hoffen, dass wir eine Runde weiterkommen.
Viele Bundesligaclubs haben einen jungen Torwart im Kasten. Wie erklärst du dir die hohe Anzahl an hochtalentierten Torhütern in Deutschland?
Ter Stegen: Das kann ich nicht beantworten. Ich versuche einfach, jeden Tag meine Leistung zu bringen. Ich sehe die anderen Torhüter auch eh eher selten, da wir dann ja selbst spielen. Aber für den DFB ist es natürlich schön, dass wir so viele gute Torhüter in Deutschland haben.
Ihr seid jetzt Fünfter in der Tabelle. In den Medien ist immer wieder vom internationalen Geschäft die Rede. Was sagst du zu diesem Thema?
Ter Stegen: Wir haben jetzt elf Spieltage hinter uns. Ich finde es vermessen, zu diesem Zeitpunkt diesbezüglich irgendetwas zu sagen. Wir schauen einfach weiter von Spiel zu Spiel und das war es.
Am Wochenende habt ihr nach drei sieglosen Spielen wieder gewonnen. Allerdings nicht zu Null, was vorher immer ein großes Thema in den Medien war. Wann sehen wir das nächste zu Null-Spiel von dir?
Ter Stegen: Ich hoffe am Samstag in Berlin.
Am Samstag trefft ihr als Tabellenfünfter auf einen Aufsteiger. Seid ihr Favorit?
Ter Stegen: Wenn man einzig auf die Tabelle schaut, dann könnte man zu so einem Schluss kommen. Aber das ist viel zu einfach, Berlin ist ja nicht gerade der typische Aufsteiger. Aber dennoch gehen wir aufgrund der bisherigen Saison mit breiter Brust in die Partie und wollen dies auf dem Platz auch zeigen.
Wo siehst du die Stärken der Berliner?
Ter Stegen: Sie haben eine sehr hohe individuelle Qualität. Sie wurden vielleicht von der einen oder anderen Mannschaft unterschätzt, weil sie ein Aufsteiger sind. Allerdings ist das ein Fehler, den wir versuchen, nicht zu tun.












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