Für die Freunde der Statistik gibt es auch von der Partie bei Hertha BSC wieder die wichtigsten Zahlen im Vergleich.
Fouls:
- Berlin 19 ⇔ Borussia13: Das Foul von Maik Frantz an Marco Reus bleibt in Erinnerung. Der Berliner spielt den Ball, aber er nimmt eine Verletzung von Borussias Doppeltorschützen im Kauf. Gelbe Karten gibt es aber nur für die Borussen, Patrick Herrmann für gar nichts, Dante wegen einer Szene, die weitaus harmloser war als die oben beschriebene.
Abseits:
- Berlin 5 ⇔ Borussia 2: Borussias Hintermannschaft passte ein einziges Mal nicht auf, Torschütze Ramos konnte ein reguläres Tor erzielen. Im Laufe des Spiels aber tappten die Gastgeber zunehmend in die Falle. Zum Glück müssen wir diesmal nicht über passives und aktives Abseits diskutieren, entsprechende Szenen blieben aus.
Ecken:
- Berlin 5 ⇔ Borussia 4: Die VfL-Hintermannschaft hatte bei den fünf Ecken der Gastgeber alles im Griff, ebenso aber verpufften die Versuche Borussias, die viermal von der Eckfahne aus einen ruhenden Ball nach innen schlagen durfte. Die wenigen Eckbälle sind auch ein Zeichen dafür, dass es in den insgesamt 93 Minuten nicht allzu viele brenzlige Szenen vor den Toren und in den beiden Strafräumen gab.
Torschüsse:
- Berlin 10 ⇔ Borussia 12: Von den zwölf Torschüssen des VfL wurden acht innerhalb des Strafraums der Herthaner abgegeben. Zweimal versuchte es Borussia mit dem Kopf, doppelt so oft wie Berlin. Marco Reus schoss insgesamt dreimal auf den Kasten des BSC-Tores, zweimal traf er in die Maschen – das nennt man wohl effizient.
Gewonnene Zweikämpfe:
- Berlin 55,7 % ⇔ Borussia 44,3 %: Die Hertha gewann mehr Zweikämpfe als Borussia, was vor allem an den vielen Defensivzweikämpfen in der zweiten Halbzeit liegt. Denn spätestens nach dem Seitenwechsel gab der VfL den Ton an, hatte mehr vom Spiel und verlagerte das Geschehen eindeutig vor das Tor der Hausherren. Beste Zweikämpfer bei Hertha waren Peter Niemeyer und Maik Frantz, bei Borussia gewann Juan Arango die meisten Duelle Mann gegen Mann.
Ballkontakte:
- Berlin 594 ⇔ Borussia 767: Klare Vorteile für den VfL, der nur bis zum Gegentreffer weniger am Spiel teilzunehmen schien. Schon vor der Pause aber änderte sich das Bild, Borussia hatte oft den Ball und ließ ihn mit zunehmender Spielzeit immer geschickter durch die Reihen laufen. Berlin versuchte es zum Schluss nur noch mit langen Bällen, erfolglos, zum Glück.
Angekommene Pässe:
- Berlin 296 ⇔ Borussia 439: 85,1 % aller VfL-Pässe erreichten den Empfänger. In dieser Statistik sind die Borussen in dieser Saison immer gut, was natürlich auch daran liegt, dass die Elf von Trainer Lucien Favre ruhig und überlegt von hinten raus die Angriffe startet und dabei auch gerne mal zurück spielt, da Marc-André ter Stegen als Torhüter kluge und sichere Pässe spielen kann. Sensationell war der lange Pass von VfL-Kapitän Filip Daems auf Juan Arango vor dem 2:1. Der Venezolaner nahm den langen Ball in Bedrängnis auch noch gekonnt an, scheiterte dann aber mit seinem Schuss an Torhüter Thomas Kraft – egal, Marco Reus vollendete die tolle Aktion.
Fehlpässe:
- Berlin 72 ⇔ Borussia 77: Berlin leistete sich vor allem in der Schlussphase viele Fehlversuche. Borussia stand hinten sicher, war aufmerksam und Hertha hatte keine Idee, die Abwehr zu knacken – so fanden viele der langen Bälle nur einen Borussen als Abnehmer. Aber: In der ersten Halbzeit und speziell um das Gegentor herum war auch der VfL auffällig anfällig im Pass-Spiel. Da konnte es auch schon mal vorkommen, dass Marc-André ter Stegen auf Dante passte und der Brasilianer völlig unbedrängt den Ball nicht erreichte - oder umgekehrt, der Pass ihn nicht.
Flanken:
- Berlin 15 ⇔ Borussia 4: Borussia flankte ausschließlich von der rechten Angriffsseite in den Strafraum und hätte bei den wenigen Versuchen das Spiel längst mit dem dritten Treffer klar machen müssen. Eine flache Hereingabe von Patrick Herrmann setzte Roman Neustädter knapp neben das Tor, und als der eingewechselte Raul Bobadilla völlig freistehend kurz vor dem Spielende am Elfmeterpunkt wartete, ließ der ebenso eingewechselte Matthiass Zimmermann bei seiner Flanke die nötige Präzision vermissen. Auf der anderen Seite waren die meisten hohen Hereingaben der Hertha leichte Beute für den sicheren VfL-Torhüter.
Laufleistung:
- Berlin 116,7 km ⇔ Borussia 96 117,4 km: Wie wichtig die Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Fußballspiel ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Wie bei der absoluten Laufleistung liegt der VfL aber auch in dieser Statistik vorne, mit 7,4 km/h gegenüber 6,9 km/h der Berliner. Die „meisten Meter“ machte beim VfL einmal mehr Roman Neustädter, Marco Reus legte mit Filip Daems die meisten Sprints hin. Maik Frantz sprintete bei Hertha am meisten, ein Sprint mit nachfolgendem Zweikampf bleibt, wie zu Beginn der News erwähnt, in Erinnerung.













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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
Gestern
Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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