Er ist eine echte Torwartlegende der 1970er Jahre. Wolfgang Kleff holte mit seiner Borussia acht Titel und stand 321-Mal für den VfL in der Bundesliga zwischen den Pfosten. Am heutigen 16. November wird der frühere Keeper 65 Jahre alt. Borussia wünscht auf diesem Wege alles Gute!
Kleff kam 1968 als 21-Jähriger vom VfL Schwerte zu Borussia und blieb den Fohlen, mit einer einjährigen Unterbrechung in der Saison 1979/80 bei Hertha BSC, bis 1982 treu. In dieser Zeit holte der gelernte Industriekaufmann mit dem VfL alle fünf Deutsche Meisterschaften, gewann zweimal den UEFA-Cup (1975 und 1979) und 1973 den DFB-Pokal. „Ich bin insgesamt sehr stolz, damals ein Teil einer unglaublichen Mannschaft gewesen zu sein, die große Erfolge feiern durfte. Es gab sehr viele schöne Momente, Tage, Wochen, ja sogar Jahre – und dafür bin ich dankbar“, sagt Kleff rückblickend.
Ein Spiel ist ihm besonders im Gedächtnis geblieben: „Ich denke, dass das Pokalfinale von 1973 etwas Unvergleichbares war. Es war einfach rund, fürs ganze Team. Es hat einfach alles gestimmt, das war Spannung pur und am Ende mit dem richtigen Gewinner“, so der Torwart über den 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln. Insgesamt stand Kleff, der seinen Spitznamen „Otto“ wegen der offensichtlichen Ähnlichkeit zum ostfriesischen Blödelbarden bekam, bei 433 Bundesligapartien auf dem Platz. Nachdem er sich 1983 im Alter von 36 Jahren von den Fohlen verabschiedete, lief er in der Bundesliga noch für Fortuna Düsseldorf und den VfL Bochum auf, dazwischen ein Jahr in Liga zwei bei Rot-Weiß Oberhausen. Anschließend stand er noch bis zu seinem 45. Lebensjahr bei FSV Salmrohr zwischen den Pfosten und feierte mit 61 Jahren noch mal ein ungefähr 35-minütiges Kurz-Comeback beim FC Rheinbach.
Der sechsmalige Nationaltorwart, der stets im Schatten von Bayern Münchens Sepp Maier stand, besucht die Spiele des VfL heute noch regelmäßig, er ist dann für Borussias Hauptsponsor, die Postbank, im Einsatz und stets ein interessanter Gesprächspartner. Und natürlich hat er sich sehr gefreut über die vergangen Monate. „Es macht einfach wieder Spaß, diese Mannschaft spielen zu sehen und das hat sich das Team erarbeitet, erkämpft und auch erspielt.“
Einen Borussen hat der frühere Keeper dabei natürlich besonders genau unter die Lupe genommen - VfL-Torwart Marc-André ter Stegen. „Er steckt mitten in seiner Entwicklung, daher sollte man mit Superlativen nicht übertreiben. Was mich besonders beeindruckt, ist die Art, wie er spielt. Er ist kein Linientorwart, sondern ein Naturtorwart, wie ich es auch war. Er liest ein Spiel, man kann sagen, da steht ein Fußballer im Tor und keiner der einzeln für sich zu betrachten ist. Er wird seinen Weg gehen, ohne jede Frage.“
Ein ausführliches Interview mit Wolfgang Kleff könnt ihr im nächsten FohlenEcho lesen.














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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
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Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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