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Borussia News

NEWS: 19.11.2011

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Glückliche Gesichter nach Borussias berauschendem 5:0-Sieg.

In der Mixed-Zone nach dem Spiel trafen wir auf VfL-Seite auf zufriedene Abwehrspieler und glückliche Angreifer - gute Laune nach dem 5:0-Sieg gegen Werder Bremen.

Mike Hanke: Es macht im Moment natürlich sehr viel Spaß – dahinter steckt aber auch sehr viel Arbeit. Der Trainer verlangt viel von uns, zum Beispiel in der Rückwärtsbewegung. Aber es lohnt sich, wie man sieht. Wir haben die taktischen Vorgaben des Trainers hervorragend umgesetzt und den Sechser der Bremer immer zugestellt, so dass er das Spiel nicht eröffnen konnte. Dadurch hatten wir einige Ballgewinne, die wir vorne zu den Treffern genutzt haben. Natürlich würde ich auch gerne wieder mal ein Tor schießen. Aber ich mache mir da keinen Kopf drum. Ich bin 28 Jahre alt, habe mehr als 200 Bundesligaspiele auf dem Buckel und immer meine Tore gemacht, das wird auch hier bald wieder der Fall sein. Aber wir sind vor dem Spiel Bayern gegen Dortmund Zweiter, da ist es mir aber sowas von egal, wer von uns die Tore schießt.

Marco Reus: Es ist nicht entscheidend, ob ich oder jemand anderes die Tore macht – sondern die Art und Weise, wie das passiert und wie die Mannschaft Fußball spielt. Alle arbeiten nach vorne und hinten, das klappt sehr gut im Moment. Bremen ist eine Mannschaft, die immer gefährlich ist, die darf man auch nach einem 1:0, 2:0 oder 3:0 nicht abschreiben, deshalb war es harte Arbeit. Nach dem Führungstor haben wir uns in einen Rausch gespielt. Wir haben uns eine sehr gute Ausgangslage erspielt. Aber wir müssen auf dem Boden bleiben, es kann sich in der Bundesliga jede Woche ändern.

Dante: Heute ist wirklich alles perfekt für uns gelaufen. Wir haben vor allem nach vorne ein überragendes Spiel abgeliefert und viele tolle Tore erzielt. Aber als Abwehrspieler spiele ich lieber fünfmal 1:0 statt einmal 5:0 (lacht). Wir müssen trotz dieser Super-Leistung auf dem Boden bleiben. Nächste Woche wird es in Köln nicht leicht. Wir wissen, was uns dort erwartet und müssen uns ab sofort darauf fokussieren.

Marc-André ter Stegen: Ich bin sehr froh, dass wir hinten zu Null gespielt und vorne unsere Chancen so effizient genutzt haben. Natürlich war es vor allem ein Offensivspektakel, aber wenn man gegen Werder Bremen ohne Gegentreffer bleibt, hat auch die Hintermannschaft ein gutes Spiel gemacht. Wir haben wirklich einen sehr guten Tag erwischt und müssen diese Leistung jetzt auch in Köln bestätigen. Wir haben in dieser Saison nicht jede Mannschaft geschlagen, deshalb wissen wir, dass wir auf dem Boden bleiben und jede Aufgabe neu angehen müssen. In Köln wartet auf uns der nächste Kracher, auf den wir uns alle freuen.

Sportdirektor Max Eberl: Das Stadion war fast ausverkauft, und alle, die für Borussia waren, haben einen Festtag erleben dürfen. Unsere Taktik ist gut aufgegangen, wir haben einige Wirkungstreffer gesetzt. Marco Reus ist ein Super-Junge, es macht einfach Spaß ihm zuzuschauen. Die Mannschaft hat in der vergangenen Saison, als sie durch ein tiefes Tal gegangen ist, sehr viel gelernt. Im Moment läuft es richtig gut, aber es gibt weiterhin keinen Grund, abzuheben. Wir denken weiter von Spiel zu Spiel und freuen uns jetzt auf das Derby am Freitag in Köln.

Thomas Schaaf: Glückwunsch an meinen Kollegen! Ich muss sagen, wir haben uns heute hier eine richtig schöne Klatsche abgeholt. Man hat die fantastische Arbeit von Lucien Favre gesehen. Borussia ist genauso aufgetreten, wie es eine Fußballmannschaft machen muss. Sie haben als Team zusammen gearbeitet, aber auch ihre individuellen Fähigkeiten eingebracht. Alle diese Komplimente, die ich hier verteile, muss ich meiner Mannschaft leider absprechen. Bis auf die ersten zehn Minuten waren wir heute nicht konzentriert genug, um hier zu bestehen. Wir haben zu keiner Zeit in die Zweikämpfe gefunden und dafür die Quittung bekommen. Jetzt heißt es, die richtigen Lehren aus diesem Spiel zu ziehen.

Lucien Favre: Am Ende steht ein 5:0 für uns, aber ich denke, das Ergebnis ist ein wenig zu hoch. Besonders vor dem wichtigen Führungstreffer durch Patrick Herrmann war es nicht einfach für uns. Wir haben uns mit unnötigen Fouls rund den Strafraum selbst in Bedrängnis gebracht und können froh sein, nicht in Rückstand geraten zu sein. Spätestens nach dem zweiten Tor hat die Mannschaft dann aber mit viel Selbstvertrauen gespielt und teilweise tolle Kombinationen gezeigt. Der Sieg heute war verdient, aber man darf jetzt nicht übertreiben.

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