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NEWS: 23.11.2011

"Das Bremen-Spiel ist vorbei"

"Das Bremen-Spiel ist vorbei"
Igor de Camargo, hier mit Mike Hanke, steht möglicherweise im Kader für das Spiel in Köln.

Es war nicht die Pressekonferenz vor irgendeinem Bundesligaspiel – es war die PK vor dem Derby in Köln (Freitag, 20.30 Uhr).

„Das Spiel ist schon etwas anderes als die anderen Bundesligaspiele“, sagte Sportdirektor Max Eberl, seit 1999 Borusse. „Das ist ein Spiel, das man losgelöst von der Tabelle betrachten muss. Diese Partie hat für die Leute hier eine ungeheure Bedeutung. Ich bin mir sicher, dass die Kölner den Negativlauf nach dem 0:4 und dem 1:5 aus den beiden vergangenen Derbys stoppen wollen.“

Für Trainer Lucien Favre ist es das zweite Spiel gegen den FC, das erste hatte der VfL im BORUSSIA-PARK im April 5:1 gewonnen. „Ich bin seit acht Monaten hier und weiß, was dieses Spiel für die Fans bedeutet“, so Favre. „Die Mannschaft und ich, wir müssen diese Partie aber etwas nüchterner betrachten, als ein Meisterschaftsspiel, in dem wir weiter punkten wollen. Punkt.“ Dass Borussia für Außenstehende nach dem berauschenden 5:0-Sieg gegen Werder Bremen als Favorit in die Partie geht, weiß Favre. „Für mich ist das aber nicht so. Das Bremen-Spiel ist vorbei. Köln ist sehr gefährlich und sehr gut organisiert. Sie spielen gutes Pressing und sind nach Balleroberung gefährlich. Wir wissen das und sind gewarnt: in Schalke, Freiburg und Hoffenheim haben wir auch auswärts verloren, in München, Hamburg und Berlin war es knapp.“

Die Partie in Köln wird ohne Innenverteidiger Martin Stranzl stattfinden, der Österreicher setzt wegen einer Verdrehung der Gelenkkapsel im Knie noch drei Tage mit dem Training aus. Auch Joshua King (Probleme im Adduktorenbereich) und Yuki Otsu (Länderspiel mit der japanischen U22-Nationalmannschaft) stehen nicht zur Verfügung. Ob Angreifer Igor de Camargo, der nach überstandener Knieverletzung seit gestern wieder im Mannschaftstraining ist, mit nach Köln fährt, will Favre morgen entscheiden: „Wir werden sehen, ob es klappt.“

Natürlich ist das Rhein-Energie-Stadion mit 50.000 Plätzen seit Wochen ausverkauft, und Eberl hofft, dass „Emotionen, Rivalität und Zweikämpfe ausschließlich auf dem Platz stattfinden. Ich freue mich auf guten, attraktiven Fußball zweier Mannschaften, die sich beharken – es geht einzig und allein um die 90 Minuten auf dem Platz – unsere Fans und die der Kölner wissen das.“

Hier gibt es wertvolle Informationen zur Anfahrt nach Köln.

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