Nachdem BVB-Trainer Jürgen Klopp bei der Pressekonferenz vor dem heutigen Spiel seiner Mannschaft im BORUSSIA-PARK die voraussichtliche Mönchengladbacher Mannschaftsaufstellung vom Torwart bis zum Stürmer einzeln durchgegangen ist, resümierte er schlicht: „Die haben eine gute Mannschaft, wir haben aber auch eine gute Mannschaft. Das ist eine Gemeinsamkeit.“
Klopp sprach lobende Worte über die Elf vom Niederrhein, über Marco Reus und seinen Kollegen Lucien Favre, und er wies darauf hin, dass es Aufgabe seiner Mannschaft sein muss, die „Mechanismen im Spiel der Gladbacher zu unterbrechen. Und das können wir, wir können die Stärken des Gegners verteidigen.“ Aus dem Dortmunder Trainer spricht das Selbstvertrauen, das sich die Mannschaft mit zuletzt sieben Siegen aus acht Spielen erarbeitet hat, selbst beim 1:1-Unentschieden in Stuttgart war man die bessere Mannschaft. „Wir sind nicht so schlecht drauf“, sagte Klopp – und untertreibt damit hemmungslos.
Denn rein auf die Leistungen in der Bundesliga bezogen, präsentiert sich der BVB momentan in einer Form, die dem ersten Tabellenplatz absolut würdig ist. Beim 1:0-Sieg beim FC Bayern München zeigten die Dortmunder eine meisterhafte Defensivleistung, übrigens inspiriert durch den VfL-Sieg in der Allianz-Arena vom ersten Spieltag, wie Klopp zugab: „Das Spiel der Gladbacher dort war für uns der Ausgangspunkt der Herangehensweise an die taktische Vorbereitung auf das Spiel.“ Vergangene Woche, beim Derby gegen den FC Schalke 04 (2:0), ließ man dem Erzrivalen keine Chance.
In der Defensive müssen die Dortmunder weiterhin auf zwei ganz wichtige Leute verzichten: Innenverteidiger Neven Subotic (Mittelgesichtsbruch) und der zentrale defensive Mittelfeldspieler Sven Bender (Kieferbruch) fallen aus, wurden in den Vorwochen aber glänzend von Felipe Santana und Moritz Leitner vertreten. Hinter dem Einsatz von Leitner aber steht ein Fragezeichen, der Jungprofi hat sich im Mittwochstraining am Rücken verletzt. „Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Zeit für ihn bis Samstag reicht“, so Klopp auf der BVB-Homepage. In Ilkay Gündogan stünde aber eine Alternative bereit.
Vor dem Spitzenspiel werden die Komplimente zwischen beiden Mannschaften hin- und hergeschoben, ob den Dortmundern als amtierender Deutscher Meister denn nun die Favoritenrolle zukommt, „hat überhaupt keine Relevanz für das Spiel“, so Klopp. „Wir jedenfalls sind von unserem Potenzial überzeugt.“ Und auch von dem des VfL: „Wir sind gewarnt. Die Gladbacher haben nicht nur in Köln ein Riesenspiel gemacht. Sie spielen den Fußball, den sich ihr Trainer vorstellt." Und das ist eine weitere Gemeinsamkeit zwischen dem VfL und dem BVB.













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Vom 18.05.2012
Borussia bestreitet zwei Testspiele: am 11. Juli (18.30 Uhr) in Velbert und am 15. Juli (16 Uhr) in Alstätte gegen Preußen Münster.
Vom 15.05.2012
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