Für Roel Brouwers sind es derzeit aufregende Wochen. Er hat seinen Vertrag verlängert, ist Vater geworden und trifft am Samstag auf seinen Ex-Coach. Wir sprachen mit dem Niederländer darüber.
Roel, du bist seit dem vergangenen Wochenende Papa. Deine Freundin Saskia und du habt einen Sohn bekommen. Konntest du die letzten Nächte trotzdem einigermaßen schlafen?
Brouwers: Natürlich sind die Nächte jetzt etwas kürzer als gewohnt, aber ich habe noch genügend Schlaf abbekommen. Es ist ein sehr schönes Gefühl, ein eigenes Baby zu haben, meine Freundin und ich freuen uns riesig darüber. Wir sind zu dritt sehr glücklich, da nimmt man den reduzierten Schlaf gerne in Kauf.
In den Niederlanden kommen viele Babys zuhause auf die Welt. Wie war das bei euch?
Brouwers: Finn ist auch bei uns zuhause geboren. Wir wollten das so, weil es für Saskia angenehmer war. Zuhause fühlt man sich einfach wohler als im Krankenhaus und zum Glück hat es geklappt.
Kommen wir zurück zum Fußball. Du hast kürzlich den Vertrag verlängert. Hast du deinen Teamkollegen daraufhin schon einen ausgegeben?
Brouwers: Erst einmal freue ich mich sehr, dass ich bis 2014 bei Borussia bleiben kann. Ich fühle mich sehr wohl hier im Verein und in dieser Mannschaft. Einen ausgegeben habe ich allerdings noch nicht, da fehlte bislang die Zeit, aber das werde ich ganz sicher noch nachholen.
Am Samstag gastiert ihr beim FC Augsburg. Es gibt einige Spieler mit VfL-Vergangenheit, und auch Trainer Jos Luhukay war mal dein Coach. Habt ihr noch Kontakt?
Brouwers: Es stimmt, ich habe in Paderborn unter Jos Luhukay gespielt und er hat mich dann später auch nach Mönchengladbach geholt. Deswegen habe ich natürlich eine engere Bindung zu ihm und wir haben ab und zu auch noch Kontakt. Diese Woche allerdings nicht, erst am Samstag werden wir wieder miteinander sprechen.
Das Schlusslicht trifft auf den Tabellendritten, sind damit die Rollen klar verteilt?
Brouwers: Rein von der Tabelle sieht es vielleicht nach einem leichten Spiel für uns aus, aber das wird es sicher nicht. Wir müssen genauso konzentriert auftreten wie zuletzt gegen Dortmund, dann können wir vielleicht die drei Punkte mitnehmen. Aber wir werden die Augsburger sicher nicht unterschätzen, sie haben beispielsweise beim 2:0-Sieg im letzten Heimspiel gegen Wolfsburg bewiesen, dass sie eine starke Mannschaft sind.














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