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NEWS: 18.12.2011

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Mannschaftskapitän Filip Daems.

Ein Kampfspiel, bei dem die drei Punkte am Ende in Mönchengladbach blieben. Wir haben nach dem 1:0-Sieg gegen Mainz Stimmen gesammelt.

Martin Stranzl: Heute war sehr viel Kampf mit dabei. Mainz hat sehr viel Druck gemacht, wir haben sie nicht immer in den Griff bekommen. Aber man muss auch nicht alles schlecht reden, das Spiel ist vorbei und wir haben die drei Punkte. Vielleicht hätten wir in der zweiten Halbzeit den Sack eher zumachen können. Aber gut, das Spiel wird aufgearbeitet, abgehakt – und dann freuen wir uns schon auf das Pokalspiel gegen Schalke am Mittwoch.

Patrick Herrmann: Mainz hat es gut gemacht heute, wir haben uns manchmal schwer getan. Aber am Ende zählen dir drei Punkte, und die haben wir. Phasenweise haben wir gute Kombinationen gezeigt, phasenweise nicht – aber wir haben ein Tor geschossen und zu Null gespielt. Es ist eine Qualität unserer Mannschaft, auch solche Spiele zu gewinnen. Dass wir nach der Hinrunde 33 Punkte haben, das hätte ich vorher auch nicht geglaubt. Aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Das ist nur ein Zwischenfazit, wir müssen weiter Gas geben.

Roman Neustädter: Ich denke, die Fans haben gesehen, dass wir uns heute reingehängt haben und unsere Lehren aus dem Spiel in Augsburg gezogen haben. Die Hauptsache ist, dass wir das, was wir gegen Augsburg nicht so gut gemacht haben, heute besser gemacht haben. Wir haben jetzt nur eine kurze Pause und in drei Tagen schon wieder ein wichtiges Spiel, aber wir sind konditionell sehr fit. Wir sind glücklich über den Sieg, auch wenn es kein gutes Spiel war.

Filip Daems: Wir sind heute ganz anders aufgetreten als in der letzten Woche und haben nichts zugelassen. Mit Mainz hatten wir einen starken Gegner und deswegen ist es umso schöner, dass wir wieder zu Null gespielt haben. Aber man kann auch nicht erwarten, dass wir in jedem Heimspiel das klar dominante Team sind. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel und es ist wichtig, dass wir den Schwung mitnehmen und nach der Winterpause direkt wieder gut starten.

Lucien Favre (Trainer Borussia): Es war keine gute kollektive Leistung von uns, vor allem spielerisch war es nicht optimal .Wenn man nicht so gut spielt, kann man mit einem 1:0 sehr gut leben. Es war extrem schwer für uns. Mainz war die bessere Mannschaft, weil wir zu viele Ballverluste hatten. Es ist immer schwierig, gegen Mainz zu spielen. Sie spielen mit einer Raute, und es ist schwer, dagegen zu verteidigen. Das haben wir nach dem Führungstreffer nicht gut gemacht, gerade von der 15. Minute bis zur Pause. In der zweiten Hälfte war es etwas besser, wir haben nur vergessen, die Mainzer „Sechser“ eng zu nehmen. Dadurch war Mainz häufig in Überzahl. Zum Glück haben wir aber kein Gegentor kassiert.

Thomas Tuchel (Trainer Mainz 05): Wir sind in beiden Halbzeiten innerhalb von kurzer Zeit gut ins Spiel gekommen. Nach 30 Sekunden hatten wir die erste hochkarätige Chance, die dem ersten Tor der Borussen sehr geähnelt hat. Der Unterschied ist offensichtlich: Während wir weit übers Tor geschossen haben, haben die Gladbacher sie genutzt. Wir mussten einige Leistungsträge wie Elkin Soto, Nikolce Noveski, Marcel Risse, Adam Szalai, Andreas Ivanschitz und später auch noch Bo Svensson ersetzen, und das hat man unserem Spiel auch angemerkt. Es war sehr fehlerhaft, vor allem bei der Balleroberung. Wir haben viele Fehlpässe gespielt und mögliche Torchancen gar nicht erst entstehen lassen. Hinten haben wir wenig zugelassen, deswegen mussten wir das Spiel nicht zwingend verlieren, aber so steht es am Ende 0:1, und wir dürfen uns darüber auch nicht beklagen.

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