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Borussia News

NEWS: 21.12.2011

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Martin Stranzl im Duell mit Klaas-Jan Huntelaar.

Borussia ist im Pokal-Viertelfinale! Wir haben Stimmen zum 3:1-Sieg gegen Schalke gesammelt.

Martin Stranzl: Durch das Gegentor sind wir schon etwas nervös geworden und haben danach zu passiv gespielt. Trotzdem sind wir nochmal zurück gekommen und schließen das Jahr nun absolut positiv ab. Bedanken möchte ich mich bei dieser Gelegenheit bei allen Fans, den Journalisten und allen Mitarbeitern des Vereins für die Unterstützung. In den vergangenen Wochen und Monaten sind wir immer näher zusammengerückt, und der starke Zusammenhalt beeindruckt mich sehr. Wir haben zwar jetzt eine tolle Serie im Pokal fortgeführt, aber dennoch sind wir noch nicht da, wo wir hin wollen. Jetzt kommt noch die schwierigere Phase, nämlich die guten Leistungen der Hinrunde zu bestätigen.

Tony Jantschke: Wir sind heute als Mannschaft aufgetreten. Wir hätten zwar das 3:0 machen müssen, aber das Gegentor hat uns auch nicht umgehauen, und wir sind ruhig geblieben. Jeder weiß, dass im Pokal alles möglich ist, und deswegen sind wir sehr froh, dass wir eine Runde weiter sind. Trotzdem freue ich mich jetzt auch auf die zehn Tage Urlaub, um neue Kraft zu tanken.

Marc-André ter Stegen: Ich habe lange Zeit nicht viel draufbekommen, wir haben es defensiv gut gemacht – bis zur 70. Minute. Das war mein Fehler, das darf nicht passieren. Auch wenn ich den Ball spät gesehen habe, muss ich ihn haben. Da gibt es keine Ausreden. Wenn wir auch weiterhin so konzentriert spielen, können wir im Pokal natürlich noch weit kommen.

Mike Hanke: Ich denke, dass wir mit dem Spiel zufrieden sein können. Wir haben in der ersten Halbzeit eine gute Partie geboten, waren klar besser und haben so gut wie keine Chance zugelassen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nach der Pause haben wir es nicht mehr so gut gemacht, da haben wir uns ein bisschen einlullen lassen. Es ist immer wieder erstaunlich, dass eine Mannschaft mit zehn Mann besser spielt als mit elf. Zum Glück haben wir aber noch das 3:1 gemacht. Insgesamt können wir auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken, in der Bundesliga sind wir Vierter und im Pokal im Viertelfinale. Ich freue mich jetzt darauf, mit meiner Familie Weihnachten zu feiern.

Lars Unnerstall (Schalke 04): In der ersten Hälfte haben wir fast gar nicht stattgefunden, wir hatten viel zu wenig Power. Beim zweiten Gegentor habe ich einen Schritt gemacht und stand beim Schuss von Marco Reus auf dem falschen Bein. Beim dritten Gegentor wollte ich den Ball nicht einfach auf die Tribüne dreschen, sondern annehmen und im Spiel halten.

Max Eberl (Sportdirektor Borussia): Dieses Jahr bleibt natürlich unvergessen, und der Abschluss ist wie gemalt. Zunächst tut es schon gut, wenn du in so einem Spiel 1:0 in Führung gehst. Ich finde, in der ersten Spielhälfte hat Schalke fast etwas müde gewirkt. Aber in der zweiten Hälfte haben sie dann nochmal ordentlich Druck gemacht und gut dagegen gehalten. Insgesamt haben wir das Spiel aber verdient gewonnen. Zwar haben wir heute fußballerisch nicht brilliert, aber den Willen zu gewinnen gezeigt. Es war ein „Malocher-Spiel“, aber ein sehr schöner Abschluss.

Lucien Favre (Trainer Borussia): Die erste Halbzeit ging klar an uns, wir waren besser und sind verdient mit 1:0 in die Kabine gegangen. Die zweite Hälfte war etwas anders, nach dem frühen Platzverweis gegen Huntelaar haben wir zwar das 2:0 gemacht. Das Tor war eine Überraschung für mich, von der Bank war es überhaupt nicht zu sehen, plötzlich war der Ball drin. Danach waren wir erleichtert, haben aber die Konzentration verloren. Es gab zu viele unnötige Ballverluste, wir haben zu kompliziert gespielt und folglich das 2:1 kassiert. Das war eine gefährliche Situation, wir haben alle sehr gelitten, aber am Ende sind wir verdient in die nächste Runde eingezogen.

Seppo Eichkorn (Co-Trainer FC Schalke 04): Wir haben leider grundlos eine erste Halbzeit abgeliefert, die ich lieber nicht gesehen hätte. Das Positive daran war, dass wir zur Pause nur mit 0:1 im Rückstand lagen. Im zweiten Durchgang hatten wir eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz. Leider sind wir nach nur wenigen Sekunden in Unterzahl geraten, weil Huntelaar mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Wir sind dann ein sehr hohes Risiko eingegangen und haben einen großen Pokalfight abgeliefert. Aber wir müssen den Gladbachern zum Weiterkommen gratulieren.

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