Borussias heutiger Gegner, der VfB Stuttgart, hat sich in der Winterpause verstärkt. Die Schwaben verpflichteten Angreifer Vedad Ibisevic von 1899 Hoffenheim.
Der Bosnier weckt in Mönchengladbach keine guten Erinnerungen, war er doch beim 1:0-Sieg der Kraichgauer in der Hinrunde der Schütze des goldenen Tores. In seinem ersten Pflichtspiel für den VfB wird Ibisevic gleich auch in der Startelf stehen, so viel verriet VfB-Coach Bruno Labbadia im Vorfeld der Partie. „Vedad wird spielen, er steht voll im Saft“, erklärte der VfB-Coach, der zudem betonte, dass er im Vergleich zur 1:3-Niederlage am vergangenen Wochenende beim FC Schalke 04 das System ändern und auf zwei Spitzen setzen wird. „Mit Vedad haben wir den Stürmer erhalten, den wir wollten. Er hat seine Stärken vor allem im Strafraum, da müssen wir ihn auch hinbringen. Mit ihm sind wir noch variabler, können mehrere Systeme spielen", sagte Labbadia, der gleichzeitig betonte: „Nicht nur Vedad, sondern die ganze Mannschaft ist gegen Gladbach gefordert.“
Die Schwaben stehen ein wenig unter Zugzwang, denn aus den vergangenen fünf Bundesligapartien holten sie nur einen Zähler, die vergangenen drei Begegnungen gingen sogar allesamt verloren. „In den ersten acht, neun Spielen gehörten wir zu den defensiv stärksten Teams, haben bei Standards gut ausgesehen. Hier waren wir jüngst zu nachlässig, nicht konsequent genug, das müssen wir ändern, müssen sehr konzentriert sein“, fordert Labbadia. Er ist seit rund einem Jahr als Trainer beim VfB tätig und leistet dort gute Arbeit. Der 45-Jährige brachte das Kellerkind der letztjährigen Winterpause wieder in sichere Gefilde und war in der aktuellen Spielzeit lange Zeit auf einem guten Weg, seine Mannschaft wieder in der Nähe der internationalen Plätze zu führen.
Gentner und Boulahrouz wieder im Training
Ob Labbadia personell noch etwas gegenüber der Schalke-Partie ändert, ist offen. Zwar stiegen Christian Gentner und Khalid Boulahrouz unter der Woche wieder ins Mannschaftstraining ein, ob es aber gleich für einen Einsatz reicht, wird kurzfristig entschieden. Nicht im Kader stehen wird Matthieu Delpierre. Der Abwehrroutinier reist mit der U23 nach Erfurt, um nach seiner langen Verletzungspause Spielpraxis zu erhalten. Ebenfalls nicht mitwirken können Arthur Boka, Mamadou Bah und Ibrahima Traoré, die allesamt mit ihren jeweiligen Nationalteams beim Afrika-Cup weilen.
Das Tor der Gastgeber hütet Sven Ulreich, der sich in der Hinrunde zu einem der besten Keeper der Liga entwickelt hat. Die Viererkette bilden Stefan Celozzi, Serdar Tasci, Francisco Rodríguez Maza und Cristian Molinaro. Die Doppel-Sechs besteht aus den beiden Nationalspielern William Kvist (Dänemark) und Zdravko Kuzmanovic (Serbien). Für die Offensivaktionen werden voraussichtlich Martin Harnik, Julian Schieber, der wohl für Tamas Hajnal ins Team rücken wird, Cacau und Ibisevic zuständig sein. Allerdings werden die Hausherren heute wohl nicht von Beginn an drauf losstürmen. „Gladbach kommt aus einer guten Ordnung und hat eine hohe Bereitschaft, schnell umzuschalten. Sie haben genug Selbstvertrauen, um auch mal nur auf die eine Situation zu warten“, warnte Labbadia und forderte: „Unabhängig vom Gegner müssen wir wieder kompakter stehen und die Räume, die sich uns bieten, besser nutzen.“













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Die Uefa war heute zu Gast im BORUSSIA-PARK: Es war ein erster Besuch wegen der Champions League. Ende Juni kommt erneut eine Delegation.
Vor ca. 2 Stunden
Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
Vorgestern
Der Transfer ist perfekt: Herzlich Willkommen, Granit Xhaka! http://t.co/FQDNSwdc
Vom 18.05.2012
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