Nach dem Auslaufen haben wir uns mit dem schwedischen Linksverteidiger Oscar Wendt unterhalten.
Oscar, du warst in Stuttgart zum dritten Mal in Borussias Startelf. Dabei gab es jetzt für dich den ersten Sieg. Wie fühlt sich das an?
Wendt: Es fühlt sich natürlich sehr gut an. Ich denke ,wir waren über 90 Minuten gesehen das bessere Team. Das 3:0 war ein verdientes Resultat. Wir hatten einige gute Möglichkeiten, noch mehr Tore zu erzielen. Aber ein 3:0 in Stuttgart ist sehr gut.
Was glaubst du, war der Schlüssel zum Erfolg?
Wendt: Wir waren defensiv sehr gut. Wir haben kompakt gestanden, so dass wir zu vielen Balleroberungen kamen und schnelle Konter starten konnten. Wenn man den Ball weit in der gegnerischen Hälfte erobert, hat man auch den nötigen Platz. Das war einer der Schlüssel zum Sieg. Und natürlich haben wir starke Offensivspieler, die ja auch die drei Tore gemacht haben.
Wann hast du erfahren, dass du in Stuttgart spielen wirst?
Wendt: Vor dem Abschlusstraining am Samstag hat mir der Trainer gesagt, dass Filip krank ist und ich spielen werde.
Du bist bislang nur in Auswärtsspielen in der Startelf zum Einsatz gekommen. Freust du dich auf dein erstes Spiel im BORUSSIA-PARK?
Wendt: Natürlich möchte ich auch mal zu Hause spielen. Bislang saß ich bei jedem Heimspiel zunächst auf der Bank. Und wenn man einen Fußballer fragt, sagt der immer, dass er natürlich spielen möchte. Vor allem in so einem Stadion mit dieser fantastischen Atmosphäre. Wir spielen zu Hause immer sehr attraktiven Fußball, und ich würde das gerne auch so bald wie möglich machen.
Filip Daems spielt auf deiner Position bislang eine starke Saison. Wie siehst du deine Situation bei Borussia im Moment?
Wendt: Die Situation ist schwer für mich. Aber so ist das Leben. Manchmal ist es leicht, manchmal ist es schwer.
Im Winter gab es Gerüchte, dass du den Verein verlassen wolltest. War da etwas dran?
Wendt: Natürlich habe ich mir Gedanken über einige Optionen gemacht. Es ist schwer für mich, nicht so oft zu spielen. Man kommt jeden Tag zum Training, um zu spielen. Und wenn man dann nicht spielst, ist man natürlich nicht glücklich. Gestern habe ich aber gespielt. Wir haben gewonnen. Also ist heute ein glücklicher Tag für mich.
Auf euch wartet das nächste Auswärtspiel. Was erwartest du von der Begegnung in Wolfsburg?
Wendt: Jedes Spiel in der Bundesliga ist schwer. Jeder kann jeden schlagen, und jeden Spieltag gibt es Überraschungen bei den Ergebnissen. Außerdem ist jede Mannschaft stark, wenn sie im eigenen Stadion spielt. Insofern wird es schwierig für uns in Wolfsburg. Aber wir sind selbstbewusst und in einer guten Verfassung. Wir wollen in der Tabelle oben dran bleiben und fahren nach Wolfsburg, um dort zu gewinnen.













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Die Uefa war heute zu Gast im BORUSSIA-PARK: Es war ein erster Besuch wegen der Champions League. Ende Juni kommt erneut eine Delegation.
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Der zweite Neuzugang ist da: Peniel Mlapa kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Vierjahresvertrag. http://t.co/vY1v2AFq
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Vom 18.05.2012
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